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Sex und die männliche Sexualität 

Sexualität des Mannes, Erregung, Orgasmus und Ejakulation. Männer und Sex. Frauen und Sex. Die Physiologie der männlichen Sexualität.  


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Männliche Sexualität, Erregung und Orgasmus

Hoch lebe der kleine Unterschied!

Warum betrachten selbst Männer, welche in glücklichen Beziehungen sind, noch immer die Frauen rund um sie mit diesem gewissen männlichen Blickwinkel? Du weisst, schon, nicht unbedingt ein volles mentales Ausziehen der besagten Frau, aber doch in einer distanzierten Art und Weise, ein Blick in dem etwas sexuelles mitschwingt? (Und für mich hat das mehr was damit zu tun, dass die Frau als potentielle Sexualpartnerin angesehen wird und nicht als Individuum?) Gibt es etwas in der Persönlichkeit jedes Mannes, was impliziert, dass es eher wahrscheinlich ist, dass er manchmal von seiner Partnerin abschweift, als dies für Frauen der Fall wäre? Dass es die Männer sind die nach sexuellen Abenteuern suchen, während für Frauen emotionale Unterstützung wichtiger ist? Dass Frauen dem Sex zustimmen, weil sie nach emotionaler und physischer Nähe hungern? Oder sind dies alles überholte sexuelle Rollen, welche neu überdacht und danach ausgemustert werden müssen, in der Überzeugung, dass wir uns viel ähnlicher sind, als wir uns von einander unterscheiden?

Dies sind schwierige Fragen und die Antworten werden wohl auch provokativ ausfallen. Die Idee, dass Männer mehr von Sex angetrieben werden, stammte von den Soziobiologen, welche das menschliche Verhalten erklären wollten basierend auf genetischen Einflüssen welche weit in unsere evolutionäre Vergangenheit zurückreichen. Danach sollten generell die 'dominanten' Männer der Gesellschaftdarum wetteifern, soviele Frauen wie möglich zu schwängern - und das Wetteifern findet als Kampf statt und als Wettbewerb im Umwerben der Frauen statt mit einer Schau von Stärke und Grösse. Natürlich findet man viele dieser Verhaltensweisen auch bei anderen Tierarten, obwohl es auch andere Verhaltensmuster für die Männchen gibt. Viele Tierarten suchen sich einen Partner fürs Leben und andere formen zumindestens für die Aufzucht der Jungen exklusive Beziehungen. Selbst einige der sehr sexuellen Primaten bilden Beziehungen fürs Leben, wie die Gibbons, der sein Leben lang treu ist.

Aber trotz dieser Ausnahmen, bleibt das generelle Muster oft bestehen und oftmals suchen die Weibchen selbst nach den dominanten Männchen oder nach Anzeichen, dass das Männchen ein guter Versorger sein wird. Das macht evolutionär gesehen natürlich Sinn, da ein Männchen, welches viele Weibchen hat und sie alle vor anderen umherwandernden Männchen beschützen kann, wohl mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit 'erfolgreiche' Gene an seinen Nachwuchs weitergeben wird. Daher würde ein Weibchen wohl nach diesen Anzeichen suchen, um das Überleben ihrer Nachkommenschaft zu verbessern. Aber es ist wohl fast eine Beleidigung unserer Menschlichkeit unser sexuelles Verhalten auf unsere Gene zurückzuführen. Wir sollten ja, angeblich, die am höchsten evolvierte Art am Planeten sein. Nicht sehr aufbauend also, dass unsere Gene für unser Verhalten zuständig sein sollten. Sollten wir nicht die Fähigkeit besitzten unsere Gene zu überkommen und uns inn einer menschlichen Art und Weise zu verhalten?

Tja, die Antwort ist wohl, dass wir die Wahl haben uns so zu verhalten, dass wir aber manchmal von etwas angetrieben werden, was von unserem genetischen Programm herstammt, welches wir nicht immer völlig verstehen. Ich habe oft das hetero oder homo Argument gehört, dass Männer einfach alles tun würden um einen Fick zu bekommen, selbst wenn sie dadurch ihre Familie für die sie gearbeitet haben, aufs Spiel setzen, was beweisen soll, dass sie einfach sexyer sind. Für dieses Verhalten wird dann den Gene die Schuld gegeben, die unbewusst darauf hinarbeiten, dass sie sich gerne auch im weiteren Umkreis verbreiten möchten (obwohl die Männer das wohl unter "Meine Frau versteht mich nicht", oder irgendeine einem anderen Alibi rechtfertigen).

Das homo/hetero Argument lautet wie folgend: Schwule Männer zeigten ein viel höheres Mass an sexueller Promiskuität auf während der neugewonnenen Freiheiten in den frühen 70iger Jahren (was stimmt), und obwohl heutzutage alles ein wenig vorsichtiger und zahmer zu Wege geht, so haben schwule Männer doch mehr verschiedene Partner als heterosexuelle Männer. Dies soll beweisen, dass Männer, wenn sie von den sozialen und emotionalen Beschränkungen durch die Gesellschaft und ihre weiblichen Partnerinnen befreit sind, sie viel mehr Sex haben und geniessen, praktisch soviel sie davon kriegen können, obwohl sie dafür vielleicht einen emotionalen Preis zahlen müssen, wie Schuldgefühle, Einsamkeit, Verlust von Nähe und so weiter. Und ein weitere Beweis für das Argument, dass  Männer gamsiger sind als Frauen, soll die Tatsache sein, dass lesbische Beziehungen oft sehr gut sind, wenn es um Emotionen und zusammen leben geht, nicht aber beim Sex, und dies soll beweisen, dass Frauen sich weniger sexy fühlen als Männer…aber…was heisst das nun schon? Schauen wir uns damit den Grund oder die Ursache an? Könnte es nicht genauso gut sein, dass Männer es gelernt haben sich durch sexuelle Aktivitäten auszudrücken? Dass Männer nicht genauso emotional sein würden wie Frauen, wenn sie die Chance und das notwendige Wissen darüber hätten? Dass wir also mit einem Wort einen Grad an sozialer Konditionierung in unserem Sexualverhalten aufweisen?

Und falls es sich hier um soziale Konditionierung handelt, wie können wir erklären, dass manche männliche Verhaltensweisen so oft vorkommen? Etwa, dass Männer zum Beispiel, mit jeder verfügbaren Partnerin schlafen würden, wenn betrunken? Oder, wie die Frauen so schön sagen, man den Männer einfach nicht trauen kann? Dass ihnen Aussehen wichtiger ist als Intelligenz? Dass sie ihre Frauen, mit denen sie 20 Jahre lang gelebt haben, verlassen wenn sie in den mittleren Jahren bei einer Jüngeren Erfolg haben und dann bei ihr einziehen? Heisst das dann, das Frauen Erfolg und Macht anziehend finden, was in unserer materiellen Gesellschaft soviel wie Dominanz bedeutet? Heisst dies, dass die attraktiveren Frauen einen sexuellen Vorteil haben, weil sie die Wahl haben zwischen den stärkeren, reicheren, und mächtigeren Männern, welche es sich leisten können sich ihre Gesellschaft zu kaufen? Die Antwort liegt laut den Soziobiologen in der Tatsache, dass Männer so viel mehr Nachwuchs haben können als Frauen - sie können mit ihren Samen nur so um sich schmeissen, ohne sich drum zu kümmern was nach ihnen kommt.  

Danach sollten die Männer mit häufigem Partnerwechsel in unserer evolutionären Geschichte die erfolgreicheren gewesen sein - anders gesagt, sie sollten mehr Kinder gehabt haben, sodass sich ihr Verhalten ausgebreitet haben sollte. Aber natürlich wollen die Frauen das Gegenteil - Träue und Engagement für die Kinderaufzucht: Daher würden sie wohl die Geduld der möglichen Partner austesten, um zu sehen wie weit jene bereit waren bei ihnen zu bleiben: Je länger die Männer warteten ( und damit andere Chancen auf Sex vergaben), desto wahrscheinlicher war es, dass sie treue Partner abgeben würden. Ihr Einsatz für die nächste Generation würde nicht einfach nur durch viel Sex gesichert sein, sie müssten sicher gehen, dass einige ihres Nachwuchs es auch ins Erwachsenenalter schafften.  

Es gibt sogar einige Tatsachen, die diese Annahmen unterstützen. Vielleicht. Zum Beispiel, gibt es noch immer und hat es schon immer, einige polygame menschliche Gesellschaften gegeben. Was heisst, dass es den dominanten Männer dieser Gesellschaft erlaubt war, mehrere Frauen die heiraten. Dies passt sehr gut mit einem angenommenen biologischen Muster zusammen, welches für diese Konstellation spricht, solange der dominante Mann für seine Frauen und Kinder sorgen kann. Gleichzeitig meinen Psychologen, dass sich Männer am meisten darum sorgen, dass ihre Frau mit jemand anderen schlafen würde (wodurch der Mann vielleicht damit endet das Kind eines anderen Mannes aufzuziehen, während er seine Frau unterstützt in dem Glauben es sei sein eigenes; was von einem humanitären Standpunkt gesehen sehr löblich ist, leider aber sehr sehr schlecht ist vom Standpunkt der Evolution aus mit dem Imperativ der Weitergabe des eigenen genetischen Materials an die nächste Generation). Im Gegensatz dazu scheinen sich die Frauen am meisten darüber zu sorgen, dass sich ihr Mann emotional woanders binden könnte.  

Noch bizarrer ist es, dass es vorgeschlagen worden ist, dass die klassische Aufteilung der Frauen in Jungfrauen zum Heiraten und Huren mit denen man schlafen kann, dem biologischen Trieb entspringt, dass ein Mann versucht nur seinen eigenen genetischen Nachwuchs aufzuziehen, es ihm allerdings nicht schadet noch mit anderen Frauen zu schlafen und sie zu schwängern, solange dadurch keine weiteren langfristigen Anforderungen entstehen. (Natürlich hat Verhütung die Wahrscheinlichkeit von Nachwuchs in kurzen Beziehungen heutzutage beträchtlich vermindert, dies ist aber nicht der Punkt hier: Es ist der Trieb, der diesem Verhalten zu Grunde liegt, der genetisch determiniert ist oder nicht).  

Es gibt wissenschaftliche Studien, die dies beweisen: David Buss, ein Psychologe und Author des Buches 'Evolution of Desire' hat zahlreiche Menschen in über 30 Ländern befragt und fand, dass Männer Sex wollen und Frauen Erfolg. Aber! Es ist klar, das dies nicht der einzige und entscheidente Einfluss auf unser Verhalten sein kann. - wir haben ausserdem gesellschaftliche, soziale und emotionale Gründe, die verhindern, dass sich alles so einfach abspielt. Und vielleicht noch wichtiger ist die Tatsache, dass alle rein genetischen und soziobiologischen Theorien sich nicht darum kümmern, dass wir alle obendrein uns noch selbst entscheiden können was wir wollen - was wohl zu den höchsten Aspekten des Menschen zählt: Die Möglichkeit eine Entscheidung an hand von moralischen Grundregeln zu fällen, selbst wenn sie selbst zerstörend oder aufopfernd ist. In diesem Sinne kann man auch über Adoption spekulieren: Der unerfüllte Wunsch nach einem Kind kann sehr schmerzhaft sein, und obwohl es von einem gesellschaftlichen Standpunkt aus Sinn macht, dass unfruchtbare Paare ein anderes Kind grossziehen sollten, so könnte es sein, dass für die Adoptiveltern selbst das Verlangen ihr genetisches Material weiterzugeben unter das Verlangen ihren kulturellen Hintergrund an das adoptierte Kind weiterzugeben subsummiert wird. In jedem Falle wird das Verlangen etwas an die nächste Generation weiterzugeben erfüllt.

Aber etwas scheint sicher zu sein, dass generell gesehen, der Sexualtrieb der Männer stärker ist und länger anhält als bei Frauen, vielleicht im besonderen in langjährigen Beziehungen. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten ein neues Bild der sexuellen Frau entwickelt, welches vielleicht sexueller ist, als wir uns das dachten: Und es stimmt dass Frauen, befreit von den Strapazen der Kinderaufzucht, und mit einem Gefühl von Stärke und Unabhängigkeit, Sex genauso geniessen wie Männer. Aber haben genauso viele Frauen Spass an flüchtigem Sex wie Männer? Halten Frauen ausschau nach längerfristigem Engagement oder würden sie genauso Sex am ersten Abend haben? Ich glaube hier geht es dann mehr um Verhalten, welches sehr stark von unseren kulturellen Normen beeinflusst worden ist. Heutzutage allerdings kann eine Frau, wenn sie den Mann mag und sie aus welchem Grund auch immer auf ihn steht, sich entscheiden ob sie ihm vertrauen kann, sich auf ihre Verhütungsmittel verlassen, und Sex mit ihm geniessen ohne sich mit den geselllschaftlich programmierten Schuldgefühlen belasten zu müssen. Und ein hurah dafür!

Sexualtrieb

Wir Männer haben in den letzten jahren einiges an Flak abbekommen für unsere Einstellung zu Sex. Es wurde uns gesagt, dass wir von Sex bessessen sind, und im besonderen mit Sex ohne Liebe und Verpflichtungen…aber ich glaube, dass dies Kritiker falsch liegen und einfach nur destruktiv sind. Männer haben nun mal die Einstellung die sie haben, sei dies durch ihre Biologie oder gelernt. Sex ist trotzdem lebensbejahend, und es gibt keinen Grund sich deshalb schlecht zu fühlen….Ich  glaube es gibt viel, was bewundernswert ist in den Einstellungen von Männern, besonders junger Männer und Knaben, zu Sex. Sie sind noch so neugierig, begeistert und überschäumend deswegen und sie nehmen auch sehr viel in Kauf um mehr darüber zu lernen.

Dr. Bernie Zilbergeld, in The New Male Sexuality, publiziert in Bantam Books.

Falls du dich nun fragst wie ich dazu stehe, so denke ich, dass es klare Unterschiede gibt zwischen Männern und Frauen in verschiedenen Gebieten unseres Verhaltens inklusive Sex. Ich weiss, dass die Feministen sagen würden, dass alle negativen männlichen Verhaltensweisen verändert oder gezähmt werden könnten, wenn Frauen in der Gesellschaft völlig gleichberechtigt wären, und ich glaube wirklich, dass da etwas wahres dran ist und dass Männer es lernen Frauen in einer gewissen Weise zu sehen. Männer haben letztlich ja doch die Macht in unserer Gesellschaft. Dies mag daher stammen, dass Männer mehr wetteifern oder weil Frauen einfach mehr an emotionalen Verbindungen interessiert sind als Wettbewerb (eine etwas zweifelhafte Annahme, wenn man bedenkt wie garstig Frauen manchmal zueinander sein können). Aber schau dir mal die besten Versuche von wissenden Eltern an Mädchen und Jungen gleich zu behandeln. Ich habe immer wieder von meinen Freunden, die Eltern sind, gehört, dass Mädchen sich anders verhalten als Buben. Und dies beruht nicht nur darauf, dass sie unterschiedlich behandelt werden, obwohl auch dies zutrifft vom Moment ihrer Geburt an, zum Beispiel werden Knaben weniger gehalten und gedrückt und ihnen wird weniger Babysprache zugeteilt, sondern auch auf der Tatsache, dass sie wirklich anders sind.

Es erscheint logisch, dass dies so sein sollte - wir entwickelten uns in einer Weise, die vorschlägt, dass die Anforderungen an die Geschlechter unterschiedlich waren: Frauen mögen erfolgreicher in Punkto Kinderaufzucht gewesen sein, wenn ihre Gene ihnen mehr Mutterinstinkt zuwiesen, während Männer sich dafür entwickelt haben könnten zusammen bei der Jagdt ko-operieren zu können. (Wobei ihr legendärer Wettbewerbssinn sich äusserst gut dafür geeignet hätte eine Hackordnung und Komandokette herzustellen, eine Strukltur also in der Männer wirklich zusammen erfolgreich jagen hätte können, sei es nach Nahrung oder symbolisch nach Profit in einer Firma).

Und so, falls man annimmt, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind in ihren Genen, dann erscheint es als äusserst unwahrscheinlich, dass sie nicht auch unterschiedlich sein sollten in ihrem Sexualverhalten und ihren Einstellungen zu Sex. Und auch, in ihrer gesamten Sexualität, und ihrem Sexualtrieb. In der Umfrage der Men's Health durchgeführt von Rodale Press (Sex, A Man's Guide von S Bechtel and L Stains, Rodale Press, 1996) war einer der gängigen Beschwerden von Männern, dass Frauen es nicht verstanden, wie wichtig den Männern Sex ist. Doppelt soviel Männer wie Frauen masturbieren, und wir masturbieren öfter als Frauen. Wenn befragt über die Häufigkeit von sexuellen Gedanken, werden die Unterschiede natürlich legendär: Männer denken darüber einige male pro Tag nach (wirklich? Jede Minute, mehr wahrscheinlich?), währenddessen Frauen, so wird gesagt, ein paar mal pro Woche darüber nachdenken.

Und es sieht so aus als wäre dieser Unterschied ein oftmaliges Problem in Beziehungen. Der Grund? Es scheint sich dabei um unseren alten Freund Testosteron zu handeln. Obwohl es ein männliches Hormon ist, wird es trotzdem in kleinen Mengen auch im Körper einer Frau produziert, wo es eine entscheidente Rolle in der Regulation ihres Sexualtriebes spielt. Seltsamerweise sind nicht nur die Körper von Männern, sondern auch die von Frauen voll von Testosteronrezeptoren, besonders das Gehirn. Die Rolle von Testosteron erläutere ich in mehr Detail im Kapitel über die Menopause des Mannes, und wenn du wissen möchtest wie es die männliche Sexualität beeinflusst, ist es sicherlich einen kurzen Blick wert.

Frauen, denen man ein Testosteronersatzmedikament gibt, entwickeln einen gesteigerten Sexualtrieb - sie sehen dadurch wirklich die andere Seite, und oftmals ist dies eine wahre Enthüllung für sie. Germaine Greer schreibt, dass ihr durch unglückliche Umstände eine viel zu hohe Dosis eines Testosteronersatz-medikaments gegeben wurde, und sie hasste die Erfahrung und meinte, sie wüsste jetzt wie es sich anfüllte ein Vergewaltigerer zu sein, was im Kontext bedeutet, jemand zu sein dessen unbezähmbarer Sexualtrieb die innnere Selbstbeherrschung überrennt. (Die Tendenz viele Männer so zu sein - getrieben von ihrer Sexualität und der Sucht nach sofortiger Befriedigung - ist die Basis für die Expansion der Pornoindustrie weltweit, welche meiner Ansicht nach, sehr viel damit zu tun hat, dass Männer ihre Dominanz über Frauen etablieren). Und wir wissen alle, so vermute ich, dass obwohl auch Frauen Moment von sexueller Notwendigkeit haben, so sind es doch meistens wir Männer, die erregt werden, wenn sich die Partnerin bückt um die Wäsche aus der Waschmaschine zu nehmen, und wir es sind die sie dann ins Schlafzimmer manoevrieren wollen (Komme jetzt bitte SOFORT!), und nicht andersrum.

Erregung und Verlangen

Der "normale" Prozess von Verlangen könnte sein, dass Männer spontan stimuliert werden, vielleicht unbewusst, - oder absichtlich, zum Beispiel durch die Benutzung von Porno - bei etwas, wodurch sich ihr Sexualtrieb auf etwas Bestimmtes festlegt: Der Anblick einer Frau am Strand im Bikini, der Reiz eines gutgeformten Beines, der Anblick eines runden Hinterteils in engen Jeans, der verführerische Spalt zwischen zwei Brüsten, der sich in einer Bluse verliert….oh, tut leid, wo war ich denn da nun bloss? Ah ja, Erregung. Ich glaube nicht, dass dieser Prozess anders ist für schwule Männer, obwohl der auslösende Reiz ein anderer ist. Es mag zu diesem zeitpunkt noch keine Erektion bestehen, ein Punkt der dadurch unterstrichen wird, dass selbst Männer die impotent sind, trotzdem die emotionalen und mentalen Seiten des Mannseins erleben - die gestohlenen Blicke, das kurze Einschätzen wie "es" denn sein würde (der Körper, der Sex, die Persönlichkeit, oder was auch immer). Wenn ein Mann sich aber sexy fühlt, so wird er dadurch sehr schnell physisch erregt. Den Mechanismus der Erektion und Ejakulation beschreibe ich weiter unten.  

Du magst vielleicht sagen - was gibt es, dass Männer nicht anmacht? Und du würdest damit richtig liegen - irgendwo, irgend jemand wird gerade jetzt von etwas erregt, woran du noch nie gedacht hast. Es ist eine Eigenheit des sexuellen Daseins eines Mannes, dass er von so viel Dingen, so wenig verstandenen Auslösern, erregt werden kann. Meine erste Freundin hatte sehr lange fliessende Locken, und für mich ist langes Haar nun ein starker Auslöser. Andere Männer berichten ähnliche Effekte ihrer ersten sexuellen Erfahrungen - als ob, in irgendeiner Weise, die verschiedenen Ansichten und Töne der ersten wichtigen Erfahrungen eine Prägung für spätere erregende Reize hinterlassen.(In diesem Sinne, sag deinem Sohn er soll vorsichtig sein, wie das erste mal wird - am besten wenn er es zu Hause in einer sicheren und liebenden Umgebung mit Verhütung zur Hand tut, meiner Ansicht nach). Dann gibt's den Reiz von schmutziger oder sexueller Sprache, eine Reaktion vielleicht vom Kind in uns, das so rein und ordentlich sein musste, und dem es schon Spass macht einfach nur schmutzige Wörter zu benutzen. Mit der gleichen Logik finden wir es wohl erregend in verbotenen oder riskanten Situationen Sex zu haben, vielleicht wo ein Risiko besteht entdeckt zu werden - das zusetzlich Adrenalin wird die sexuellen Reize steigern und die Erfahrung intensivieren. Dies ist aber alles nicht streng wissenschaftlich, es ist mehr Allgemeinwissen. Was schwieriger zu erklären ist sind die Paraphilias - bizarre oder sehr ausgefallene sexuelle Reize, die manche Männer brauchen um einen Orgasmus erleben zu können: Cross-dressing (Männer, die Kleidung und Unterwäsche von Frauen anziehen), Exhibitionismus, Voyeurismus, und so weiter. Oder noch ausgefallenere sexuelle Fetische: Hohe Absätze, rote Unterwäsche, eine Domina, die einen Mann erniedrigt, und so weiter.  

Verschiedene Ideen wurden vorgeschlagen um all dies zu erklären: Zum Beispiel, dass Männer sich schuldig fühlen wegen Sex, und deshalb versuchen ihre sexuellen Gefühle auf Objekte zu übertragen, wie Unterwäsche, oder hohe Absätze, welche eine offensichtliche Verbindung zu sexuellen Reizen haben können oder auch nicht. Es scheint, dass in den extremeren Formen der Paraphilias der Fetisch einen viel intensiveren Orgasmus herbeiführen kann als normaler Sex für diese Person, was aber zu erwarten wäre wenn normaler Sex für diese Person mit Schuldgefühlen verbunden wäre. Es scheint danach klar zu sein, dass die Kindheitserfahrungen eines Mannes seinen sexuellen Ausdruck als Mann sehr stark beeinflussen können. Anders gesagt heisst dies wohl auch, dass der Sexualtrieb eines Mannes wohl zu stark ist um unterdrückt zu werden. Trotzdem finde ich es schwierig eine Erklärung dafür zu finden, warum Hodenschützer, Lycrawäsche oder sexy Unterwäsche unbedingt so hohe sexuelle Assoziationen haben sollten. Vielleicht weisen sie auf das Geheimnis des Köpers darunter hin, oder vielleicht dienen sie als sexueller Reiz, da sie den sexuellen Teil des Köpers darunter hervorheben. Eine gute Auswahl an Material über Paraphilias kannst du in den Kontaktlinks weiter unten finden.

Natürlich ist die sich steigernde sexuelle Erregung, die entsteht, wenn man nahe einer geliebten Person ist, oder eines Sexualpartners, oder auch eines Freundes mit dem man eine unkomplizierte sexuelle Beziehung teilt ohne zuviele Verpflichtungen, ein super Gefühl. (In letztere Kategorie fällt die Idee des 'fuck buddies', was man vielleicht mit 'Bumsfreund' übersetzen könnte, der schwulen Szene. Eine Beziehung, die alleine auf sexueller Freude basiert, und eine Beziehung, die sicherlich viele heterosexuelle Männer sehr schnell akzeptieren würden, wenn es angeboten wären würde. Denk nur dran: Sex ohne Verpflichtungen. Wow! Tja, ist dies nun stereotypisches männliches Denken und falls ja, kommt das von unseren Genen oder unseren gelernten Einstellungen und Erfahrungen?). Die männliche Erregung kann so leicht angefacht werden, dass ein Blick alleine, oder das Beühren der Hand der Geliebten, oder der Geruch ihres Haares, oder der Anblick oder Geruch ihrer Kleidung (besonders wenn frisch vom Körper), völlig ausreichen können. Dies ist, glaube ich, einer der spannendsten Aspekte des Mannseins, die plötzlich sexuelle Erregung, eine spontane Erektion (das ist wohl mehr eine Sache für Teenager), die Woge an Sehnsucht, die einen überrascht, die ganze Eile davon…aber versteh mich nicht falsch, ich glaube am Ende sind emotionale Verbindungen doch um einiges befriedigender, und mit der richtigen Partnerin, können diese das eigene Gefühl des Mannseins und der Männlichkeit nur verstärken.

Erektion, Orgasmus und Ejakulation

Hier gehts nicht so sehr um sexuelle Positionen oder Techniken, sondern mehr darum was sich im Körper eines Mannes so abspielt, wenn er sexuell erregt ist. Du kannst mehr Information über Sexpositionen und Techniken in den Kontaktlinks weiter unten finden (für schwule und heterosexuelle Männer). Hier gehts mehr um die physiologischen Reaktionen im männlichen Körper, welche zu Orgasmus und Ejakulation führen. Stell dir vor du bist mit deiner Partnerin, aufgeregt und eregiert, und du fühlst die eilige Notwendigkeit für die Freisetzung all dieser aufgebauten sexuellen Spannungen. In der Sekunde zwischen dem Zeitpunkt wo du weisst, du wirst kommen und dem Moment wo du wirklich kommst, hängst du frei im Raum für einen unbestimmbaren Bruchteil einer Sekunde, wo du auf den Orgasmus wartest, welcher alle anderen Freuden in den Schatten stellt.

Nur so nebenbei, glaube ich, dass es eine der tollen Sachen der männlichen Sexualität ist, dass du vergleichbare Freuden auch ohne einen Partner erleben kannst. Vorsichtige und ausdauernde Masturbation, anstatt eines schnellen spannungsabbauenden Handjobs (wie schön das auch sein kann!), kann genauso intensive Orgasmen erzeugen, wenn nicht intensivere, als Sex mit einer Partnerin. Du kannst mehr Information über Masturbation bei Jackin'World (Kontakt in der Tabelle weiter unten) finden, und ich ermutige dich deine Männlichkeit dadurch zu ehren, dass du die Freuden, die dein Körper dir schenken kann, erforschst, ob du jetzt einen Partner dafür hast oder nicht.  

So, was kommt jetzt zuerst - Orgasmus oder Ejakulation? Ist das dasselbe? Um dies zu verstehen müssen wir uns den sexuellen Erregungszyklus näher anschauen. Eigentlich ist dies aber nur ein toller Name für die verschiedenen Phasen der Erregung, die wir durchmachen auf dem Weg zum Orgasmus. Normalerweise werdn 4 verschiedene Phasen unterschieden: Erregung, Plateau, Orgasmus und Auflösung.  

Erregung

Diese Phase kann sich über Stunden hinziehen oder auch nur ein paar Minuten. Viele männliche Teenager haben schon versucht ihre Freundin zu mehr zu übereden mit dem Argument, dass Erregung zu 'geschwollenen Eiern' führt, und dass sie unbedingt die Spannungen freisetzen müssen. Ich glaube nicht, dass einem eine längerfristige Erregungsphase in irgendeiner Weise weh tut, abgesehen davon, dass es vielleicht ein wenig unangenehm wird. Bei Männern kann es in dieser Phase zu einem Zuwachs der Muskelspannung kommen, Erröten der Haut, Erektion der Brustwarzen, und natürlich einer Erektion des Penises, oder einem 'Steifen'. Obwohl du dir dessen vielleicht nicht bewusst bist, so schwellen ausserdem deine Hoden an, der Hodensack verengt sich und dein Penis beginnt eine Lubrikationsflüssigkeit auszusondern, welche dazu da ist die Bewegung der Vorhaut über die Eichel zu verbessern: Dies ist die Flüssigkeit, die wir manchmal als 'Liebeströpfchen' bezeichnen, und welches in sich selbst einen starken sexuellen eiz darstellen kann - sicherlich genauso aufregend wie die Lubrikation, die eine Frau in ihrer Vagina produziert, wenn sie sexuell erregt ist.  

Eine Erektion wird dann produziert, wenn das Gehirn eine Nachricht entlang der Nervenzellen zum Penis sendet und dadurch die Freisetzung von Stickoxiden veranlasst, einem chemischen Botenstoff, der bewirkt, dass sich die Blutgefässe, die den Penis versorgen, erweitern. Dadurch füllen sich die zentralen Hohlräume des schwammigen Gewebes im Penis (Corpora cavernosae) mit Blut, was wiederum zu einer Verengung der ableitenden Venen des Penises führt. Das vermehrt zugeführte Blut in den Hohlräumen des Penises kann nicht mehr abfliessen, was verursacht, dass das schwammige Gewebe in der Mitte des Penises noch mehr anschwillt und den Penis steif wie einen Stab werden lässt. Es gibt einige Dinge, die bei diesem Prozess schiefgehen können, einige beschreibe ich in dem Teil über die Andropause und Midlife Krise auf dieser Webseite. Aber es wäre falsch anzunehmen, dass nur Männer über 40 Probleme mit Erektionen haben könnten, weil dies Männer jeden Alters betreffen kann. Um genau zu sein, Stress, Angst - besonders Ängste über die sexuelle Leistungsfähigkeit - Krankheit und so weiter, können alle die Fähigkeit eines Mannes eine Erektion zu bekommen beeinträchtigen. Falls dies ein Problem für dich ist, geh zu den Kontaktadressen am Ende dieser Seite und folge dem Link zu 'Fred's page of impotence information' (Freds Seite über Impotenzinformation) Es gibt keine bessere Sammlung von Artikeln über männliche Schwierigkeiten mit Sexulität oder Erektionen am Internet.  

Lass uns aber wider zur Sache kommen. Angenommen dein Penis hat sich mit Blut gefüllt und er ist hart und steif (oder wenn du so in den mittleren Jahren oder etwas älter bist, vielleicht ein bisschen weniger steif, als er immer war) dann bist du schon sehr tief in der Phase der Erregung. Dies kann für eine lange Zeit so bleiben, allerdings ist es wahrscheinlich, dass ein Mann, der nicht kommt, mit der Zeit seine Erektion verliert. In der Literatur wird diese Phase die Plateauphase genannt, und sie dauert solange an wie die sexuelle Erregung anhält und kein Orgasmus stattfindet. In manchen Männern, besonders in jungen Männern, kommt es vor, dass die sexuelle Erregung so stark wird, dass eine spontane Ejakulation stattfindet, wodurch der Körper, etwas unpassend und eher peinlicherweise, die sexuelle Erregungsphase beendet.  

Die Erregungsphase kann eine sehr angenehme Erfahrung sein auch für sich allein genommen, da das Gehirn während dieser Phase Endomorphine ausschüttet, welche die körpereigenen, morphium-ähnlichen Chemikalien sind. Zusätzlich natürlich, kann das Gefühl einer Erektion angenehm sein, da sie Druck auf die empfindlichen Teile der Eichel ausübt. Je länger die Phase der Erregung anhält, desto intensiver wird der Orgasmus des Mannes sein, wenn er endlich kommt. Es ist es demnach wert die Freuden eines schnellen Orgasmuses, obwohl intensiv, für die grösseren Freuden eines Orgasmuses, welcher nach einer Stunde oder länger erreicht wird, einzutauschen. Der Grund dafür ist, dass je länger die Erregungsphase anhält, desto grösser das Volumen an Ejakulationsflüssigkeit sein wird, welches später ausgestossen wird, da die Prostata und die andere Drüsen des männlichen Reproduktionsapperates mehr Zeit haben um diese Flüssigkeiten zu produzieren. Wenn die Ejakulation dann stattfindet wird das grössere Volumen zu grösseren und lustvolleren Kontraktionen führen - und zu einer eindrucksvolleren Menge an Samenflüssigkeit.  

Meiner Erfahrung nach, egal wie schön ein schneller Orgsamus auch sein kann, so ist es doch um einiges schöner ein paar Stunden am Sofa mit Streicheleinheiten und Küssen zu verbringen, was auch für die Frau wahrscheinlich viel schöner ist (welche, wie wir wissen, im allgemeinen schon mehr Zeit für ein romantisches Vorspiel braucht, um auf dieselbe Stufe an Erregung zu kommen wie Männer). Dies wird für beide Partner zu einem intensiveren Orgasmus führen und das Volumen der Ejakulation wird grösser sein.  

Orgasmus

Die nächtse Phase des sexuellen Erregungszykluses ist der Orgasmus, welcher in Männern meist von der Ejakulation begleitet ist. Gibt es einen Unterschied zwischen Ejakulation und Orgasmus? Eine interessante Frage. Wir sind so drann gewöhnt, dass die beiden Hand in Hand gehen und auch so befriedigt mit diesem Arrangement, dass die meisten Männer niemals die Möglichkeit erforschen, dass sie nicht unbedingt zusammen auftreten müssen. Andererseits, wie ich zeigen werde, gibt es hierzu eine Basis für die Idee, dass auch Männer multiple Orgasmen haben können.  

Ein Orgasmus kann nicht gestoppt werden, wenn begonnen, da er ein unbewusster Vorgang von Muskelanspannungen und Freigabe von Spannung darstellt. Andererseits kann ein Mann kontrollieren, wie schnell er zum Orgasmus kommt auf verschiedene Arten. Am offensichtlichsten ist wohl ,dass er den Druck auf seinen Penis vergrössern kann, indem er tiefere oder härtere Stösse während des Geschlechtsverkehrs durchführt, oder mit stärkeren Handbewegungen, wenn er masturbiert, oder dadurch, dass seine Partnerin seine Prostata massiert durch das Perineum oder durch die interne Wand des Rektums durch einen in den Anus eingeführten Finger. Eine weitere Art den Orgasmus zu beschleunigen besteht durch die Kontraktion der internen Muskulatur, welche von der Hüfte zum Penis läuft, was den Orgasmus beschnleunigen und intensiver ausfallen lassen wird. Dies ist auch die Basis für die sogenannten Kegel-Übungen, für Frauen, welche Probleme mit der Kontrolle ihrer Blase haben. In Männer führen die gelernten Kontraktionen der Muskeln zur Stärkunge derselbigen und zu einer Intensivierung des Orgasmuses und einer stärkeren Ejakulation. (Ich weiss, dass das stimmt, weil ich es selbst ausprobiert habe und es wirkt! Es gibt einige Kontaktadressen zu diesen Übungen falls es dich interessiert und du mehr herausfinden willst).  

Nachdem der Grad der Stimulation so hoch gestiegen ist, dass die letzte Phase des Erregungszykluses eingeleitet wird, bereitet sich dein Körper auf verschiedene Arten auf den Höhepunkt vor. Der Blutdruck steigt, der Herzschlag wird beschleunigt, der Atem wird tiefer und schwerer, und unbewusste Kontraktionen der Muskel im ganzen Körper können vorkommen. Ein Phenomen welches dich dazu anspornen kann noch tiefer in den Körper der Partnerin einzudringen, was die Wahrscheinlichkeit erhöhen würde, dass dein Samen erfolgreich in ihr plaziert wird. An Mann mag dabei vielleicht unbewusst seine Arme um seine Partnerin schlingen und sie sehr eng an sich drücken. Ein weiterer Reflex, den wir von unseren Vorfahren ererbt haben: Das letzte, was du in diesem Augenblick möchtest, ist, dass deine Partnerin im Moment der Ejakulation entkommt, nach all der Mühe die du dir gemacht hast! Ich weiss, dass hört sich nicht sehr romantisch an, aber wir können der Tatsache nicht ganz entgehen, dass Sex sich für die Reproduktion evolvierte, und diese historische Hinterlassenschaft bestimmt noch immer zu einem Teil was vor sich geht, auch wenn wir es jetzt zum Spass treiben.  

Kurz bevor dem Orgasmus selbst, staut sich die Samenflüssigkeit in der Kuppel der Prostata an. Dies produziert das vertraute Gefühl einer unmittelbaren Ejakulation - einer der schönsten Momente im Leben eines Mannes. Dann, im Moment des Orgasmuses, werden die Hoden nahe an den Körper herangezogen und der Harnleiter zur Blasé schliesst sich, sodass sich die Samenflüssigkeit einen Weg nach aussen suchen muss. Eine Reihe von Muskelkontraktionen folgen, welche den eigentlichen Orgasmus darstellen. Diese Kontraktionen kommen in den Muskeln an der Basis des Penises vor, in den Muskeln im Schaft des Penises, rund um den Analsphinkter, den Muskeln rund um das Schambein und den Muskeln im Rektum. All diese Muskeln kontrahieren sich ungefähr acht mal, manchmal etwas mehr oder weniger, in einem 8-zehntel einer Sekunde Intervall und dadurch wird die Samenflüssigkeit mit den Spermien ausgestossen. Die Kontraktionen können dazu führen, dass die Samenflüssigkeit richtig hinausschiesst oder auch nur tröpfelt, je nachdem in welcher Kondition die Muskeln sind, wie lange die letzte Ejakulation her war und dem Volumen der Flüssigkeit, welche sich in den früheren Phasen der Erregung angesammelt hat.  

Orgasmen unterscheiden sich allerdings. Sie sind nicht alle welterschütternde Ereignisse! Es gibt viele Gründe, warum sie nicht alle supertoll sind. Vielleicht einer der Hauptgründe ist die Tatsache, dass sie den ganzen Körper mit einbeziehen, und dadurch Umstände wie Grad der Müdigkeit, Erschöpfung, Entspannung und Stress einen Einfluss auf die Intensität der Erfahrung haben werden. Und natürlich wird es auch einen Einfluss auf das Ereignis und seine Intensität haben, wie sexy du dich am Anfang schon gefühlt hast. Ein Mass der Intensität eines Orgasmuses ist der Grad an Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur einer Person oder die Lautstärke von unbewussten Ausrufen während des Orgasmuses.  

Und was ist die Samenflüssigkeit? Ein paar Fakten über Ejakulation…

Die Samenflüssigkeit ist eine Mischung von Spermien, den Sekreten verschiedener Vesikel (siehe Anatomieseite für mehr Information, wenn es dich interessiert) und einer Flüssigkeit der Prostata. Die Sekrete der Prostata enthalten Prostaglandin, Zucker, um die Spermien auf ihrem Weg zum Ei mit Energie zu versorgen, Wasser und Mineralien, im besonderen Zink und Kalzium, welche die Spermien benötigen um die Bewegung ihrer Schwänze aufrechterhalten zu können. Oft sind die Komponenten der Samenflüssigkeit nicht sehr gut gemischt, und es können sich klebrige Fäden durch die weisse Flüssigkeit der Prostata ziehen. Nach einer Weile verflüssigt sich die Samenflüssigkeit etwas mehr und wird dadurch auch homogener in seiner Struktur. Ich führe weiter unten in der Tabelle eine Kontaktadresse zu einer Webseite an, die dir alles über den Aufbau und die Analyse der Samenflüssigkeit erzählen kann. (Nur so am Rande, falls du es noch nicht weisst, Samenflüssigkeit bewirkt eine sehr starke Irritation der Augen und verursacht ein sehr starkes, brennendes Gefühl, falls sie in die Augen gelangt.  

Ich habe diese vielleicht gutbekannte aber nie erwähnte Tatsache als Teenager erfahren, als einer meiner Freunde im Rücksitz seines Autos mit seiner Freundin kuschelte und sie ihn masturbierte. So gross ist die Energie der Jugend, er schoss sich selbst ins Auge und verbrachte dann die nächsten qualvollen Minuten damit, die Samenflüssigkeit aus seinem Gesicht zu waschen. Es tut mir leid zugeben zu müssen, dass wir, seine Freunde, dass absolut zum Heulen fanden, als er es uns später erzählte. Wie auch immer, probier bitte nicht zu Hause aus, ob es stimmt - du würdest es wirklich bereuen!)  

Es besteht eine grosse Variation im Volumen, das ejakuliert wird, und auch des Alters, in dem der junge Mann selbiges zum ersten mal produziert. (Du kannst mehr Information über altersabhängige Themen der Sexualentwicklung von der Jackin'World Webseite bekommen - siehe Link weiter unten). Das durchschnittliche Volumen wird oft als zwischen 2 und 5 ml angegeben, die letztere Menge wäre ungefähr ein gestrichener Teelöffel voll. Ich glaube, viele Männer produzieren eher mehr Flüssigkeit als weniger, wenn sie älter werden, was aber auch daher stammen kann, dass wohl die Häufigkeit ihrer Orgasmen abgenommen hat, und sie die Flüssigkeit während der weniger häufigen Ejakulationen ansammeln. Viele Männer scheinen sich ausserdem darüber zu sorgen, dass sie zu wenig Flüssigkeit produzieren, obwohl sie im Durchschnitt liegen. Wie oben schon erwähnt, falls du mehr produzieren willst, ist alles was du dazu tun musst eine Verlängerung der sexuellen Erregungsphase vor der Ejakulation.  

Viele Knaben im Teenage-alter masturbieren sehr regelmässig, vielleicht sogar zweimal pro Tag. Ich glaube es ist manchmal aber keine Hilfe, Zahlen wie diese zu berichten, weil es wohl da draussen genug Teenager gibt, die weniger Orgasmen erleben, und es für sie keinen Grund geben sollte sich anders zu fühlen weil dies bei ihnen so ist. Ich glaube es ist wichtig zu verstehen, dass jede Frequenz an Orgasmen, mit der du zufrieden bist, abgesehen von sehr seltenen Problemen, die richtige Häufigkeit für dich sein wird. Aber falls du es wirklich wissen möchtest, durchschnittlich wird ein Mann im Alter von 40 Jahren zwischen 2 und 3 mal pro Woche kommen. Im Alter von 60 Jahren wird er diese Freude ungefähr 35 mal pro Jahre erleben. (Aber ich hasse diese Umfragen, denn wer weiss, ob bei diesen Umfragen die Leute wirklich die Wahrheit sagen, oder vielleicht ist ihr Gedächtnis auch nicht mehr so toll).

Feuchte Träume  

Während ich dies schrieb erhielt ich eine e-mail von einer jungen Frau, welche sich Sorgen machte, weil ihr gleichfalls sehr junger Ehemann (20 Jahre alt) während seines Schlafes im Bett ejakuliert hatte und nicht mit ihr drüber reden wollte. Könnte ich denn, bat sie mich, erklären was vor sich ging? Sie fragte sich, ob dies bedeutete, dass er über jemand anders als sie geträumt hatte. Tja, wie du wohl weisst sind feuchte Träume oder nächtliche Ergüsse mehr die Domäne von jungen Männern, können aber in Männern jedes Alters auftreten. Sicherlich sind die Erektionen, die einem feuchten Traum vorausgehen, ein Teil des Lebens jedes Mannes, ausser wenn eine Erektionsstörung vorliegt welche physisch bedingt ist. Die meisten Erektionen während des Schlafens ereignen sich in den frühen Morgenstunden, wenn unser Testosteronspiegel im Blut am höchsten ist: Eine traditionelle Methode um auszutesten ob sie auftreten ist der "Briefmarken test", bei dem ein Ring an Briefmarken um die Basis des schlaffen Penises vor dem Schlafengehen angebracht wird - falls der Ring während der Nacht unterbrochen wird, hatte der Mann eine Erektion und war damit nicht physisch impotent.  

Aber warum sollte eine Erektion von einer nächtlichen Ejakulation begleitet werden? Ein Grund könnte sein, dass der Grad an sexueller Erregung in einem jungen Mann so hoch ist, dass selbst die Masturbationspraktiken eines Teenagers da nicht mithalten können. Ein anderer Grund könnte sein, dass er es noch nicht gelernt hat zu masturbieren und der Körper damit übermässige sexuelle Flüssigkeiten im Schlaf ableitet. Ich glaube dies aber nicht wirklich ganz, denn dann sollten feuchte Träume bei Männern jedes Alters auftreten, wenn sie sexuell inaktiv sind. Die Wahrheit scheint zu sein, dass die nächtlichen Ergüsse eng mit dem Testosteronspiegel zusammenhängen, welcher in jungen Männern am höchsten zu sein scheint und dann langsam mit dem Alter eines Mannes abnimmt.  

Nur so im vorbeigehen, war die oben erwähnte junge Dame wohl richtig mit der Ansicht, dass ihr Freund wohl von jemand anders geträumt hatte. Die seltsamsten Bilder können in feuchten Träumen auftreten, und dadurch sogar sehr grosse Schuldgefühle auslösen. Träume über Sex mit nahen Verwandten sind nicht selten: Söhne zum Beispiel, mögen über Sex mit ihren Vätern träumen, und sich deshalb sehr schuldig fühlen. Aber alles was dies bedeutet, ist, dass die Verwirrung über Liebe und Sex, die im Leben eines jungen Mannes vorkommt, geträumt wird. Eine Unterscheidung welche hoffentlich klarer wird, während der junge Mann heranwächst und über angebrachte sexuelle Grenzen von verantwortlichen Erwachsenen in seiner Umgebung lernt. Viele junge Männer berichten, dass sie irgendwann einmal in ihrem Leben von Sex mit ihrer Mutter geträumt haben. Wiederum, es besteht kein Grund zur Sorge, sondern akzeptiere dies als ein Teil des Heranwachsens. (Handle nur einfach nicht danach!) Ein Punkt, der an dieser Stelle noch wichtig ist, ist, dass eine Fantasiewelt nur eine Fantasie ist. Es muss danach nicht gehandelt werden, und kann dein privates Eigentum sein.

Multiple Orgasmen und Ejakulation in Männern.

Mann das wirklich vorkommen? Kann ein Mann einige male kommen mit oder ohne zu ejakulieren? Tja, der erste Punkt den man dazu begreifen muss, ist, dass ein Orgasmus nicht unbedingt von einer Ejakulation begleitet sein muss. In manchen Fällen, welche sich retrograde Ejakulation nennen, arbeitet die Abdichtung zwischen dem Harnleiter und den Ejakulationsgängen nicht richtig und die Samenflüssigkeit gelangt in die Blasé anstatt nach aussen durch den Penis. Dies ist nicht schmerzhaft, aber der Mann mit dieser Kondition wird dadurch nicht die volle Stärke seines Orgasmuses erfahren. Somit gibt es keine absolut notwenige Verbindung zwischen dem Orgasmus und der Abgabe von Flüssigkeiten. Aber, ich kann mir vorstellen, ihr denkt euch jetzt, ich spiele einfach nur mit Wörtern. Der Mann würde wohl ejakulieren, kann es aber nicht auf dem normalen Weg. Was aber mit dem Fall wo ein Mann angeblich mehrere Orgasmen hintereinander haben kann? Was ist mit Tantrischem Sex, über den wir jetzt mehr und mehr hören, bei dem ein Mann seine Freuden angeblich unbeschränkt verlängern kann?  

Es gibt allerdings keinen Zweifel, dass multiple Orgasmen für Frauen möglich sind. Ihre Physiologie ist anders und sie verlieren ihren Grad an sexueller Erregung viel langsamer, selbst nach dem Orgasmus. Sie halten ihren Spiegel an sexueller Erregung bei von dem aus es ihnen möglich ist den Gipfel der sexuellen Freuden oftmals in schneller Folge wieder  zu erreichen (Falls du mehr darüber herausfinden willst, folge dem Link weiter unten zur clitoris.com, einer fantastischen Webseite über die Sexualität der Frau). Aber uns Männern wurde immer erzählt, dass die Refraktärperiode, währenddessen ein Mann unfähig ist eine weitere Errektion und damit einen Orgasmus zu bekommen, mit dem Alter immer länger wird und einen davon abhält wirklich multi-orgasmisch zu sein. Selbst in Teenagern beträgt die Refraktärperiode ein paar Minuten. Und abgesehen davon verlieren die meisten Männer die Lust auf einen weiteren Orgasmus nachdem sie gekommen sind. Zumindestens für eine Weile.

Und was ist jetzt mit Tantrischem Sex? Und den multiplen Orgasmen?

Ich wünschte ich wüsste es! Ich habe mich am Internet nach dem Geheimnis des Tantrischen Sexes und dem männlichen multiplen Orgasmus umgeschaut, und alles was ich gefunden habe, ist, wie es so schön bei Alice im Wunderland heisst, "Es bedeutet, was immer ich will dass es bedeutet!"  

Es scheint allerdings eine Übereinstimmung zu bestehen über die Tatsache, dass Männer es lernen können mehr Freuden aus der sexuellen Erregungsphase zu gewinnen. Aber da endet auch schon die Einstimmigkeit, da die 'Experten', die über dieses Thema schreiben, nicht darüber übereinstimmen, ob bei männlichen multiplen Orgasmen Ejakulationen oder selbst Erektionen miteingeschlossen sind. (Ja, wirklich erstaunlich! Ich habe eine Webseite gefunden, die dir Orgasmen verspricht, obwohl du nicht mal hart bist.) Um ein wenig mehr Licht auf die Sache zu werfen, habe ich die relevantesten Links in der Tabelle weiter unten aufgelistet.

So: Das erste Thema, welches ich besprechen will, sind Techniken, welche die Ejakulation im Moment des Orgasmuses stoppen. Dies beinhaltet das bewusste Anspannen der Muskeln rund um die Prostata, was die Ejakulation verhindert. Dies erlaubt es, dass die frühen Muskelkontraktionen des Orgasmuses stattfinden, nicht aber die Ejakulation. In manchen Fällen kann das dazu führen, dass ein Teil der Samenflüssigkeit in die Blasé gedrückt wird, je nachdem wann du zudrückst. Daran ist nichts schädlich (glaube ich), aber die retrograde Ejakulation - wie man das so nennt wenn Samenflüssigleit in die Blasé gelangt - ist nicht etwas, das die Lust vergrössert. Lust wird durch die Erfahrung der ersten Phasen des Orgasmuses empfunden, welche einige Male in Folge vollzogen werden können. Für mich hört sich das sehr ähnlich an wie eine Methode, die angewandt wird um eine verfrühte Ejakulation zu verhindern: Das ist sich selbst durch Masturbation an die Schwelle des Orgasmuses zu bringen und sich dann selbigen zu enthalten. Diese Technik kann es dem Mann erlauben über einen langen Zeitraum hin an der Schwelle zum Orgasmus zu bleiben bevor er endlich kommt. Angeblich soll dies sehr intensive Orgasmen produzieren…allerdings habe ich da so meine Zweifel…hauptsächlich weil Männer in dieser Situation oft ihre Erektion verlieren und sie dann über länger Zeit hinweg nicht zurückbekommen können. Falls es darum gehen soll die Erregungsphase des Mannes zu verlängern und ihn weiter zu stimulieren, damit mehrere Orgasmen in kurzer Zeit auftreten können, so würde das den Zweck verfehlen. (Aber ich bin kein Experte!)  

Die nächste Technik soll bewirken, dass eine Erektion erhalten bleibt, aber nicht ejakuliert wird, bis ein länger als 'normaler' Zeitraum der Erregungsphasevorbeigegangen ist. Dadurch soll die Lust der sexuellen Erfahrung gesteigert werden (scheinbar) und wichtig für die Frau, der Geschlechtsverkehr verlängert werden damit sie so währendessen kommen kann. Ich will nicht bezweifeln, dass dies möglich ist und es nicht gelernt werden kann über lange Perioden hin die stossenden Bewegungen aufrechtzuerhalten, andererseits berichten sehr wenige Frauen, dass sie durch den Verkehr alleine zum Orgasmus kommen, falls der Mann nicht in einer Position ist in der er mit seinem Penis auch die Basis der Klitoris stimulieren kann. Falls dies wahr ist, so bedeutet eine Verlängerung des Geschlechtsverkehres wohl zuerst einmal die Verlängerung der Freuden des Mannes, und da es eine der schönsten Freuden eines Mannes ist, seinen Penis in einer Vagina zu haben, stelle ich mir das auch recht schön vor (Untertreibung des Jahres!) Viele der Techniken, die auf den Webseiten zu diesem Thema beschrieben werden, bestehen darin die Muskeln des Körpers zu entspannen um einen Orgasmus zu verspäten, was einen interessanten Kontrast zu den Anspannungsübungen von weiter oben darstellt. Es scheint intuitiv richtig zu sein, dass ein Entspannen den Orgasmus abhalten würde, da der Orgasmus selbst auf einer Muskelkontraktion im ganzen Körper beruht.  

Dann gibt es die eher mystischen Techniken bei denen es darum geht den Energiefluss im Körper anzuregen. Ob du nun an Chakras oder Energiemeridiane glaubst oder nicht, ist gar nicht so wichtig, da man das ganze auch als eine komplizierte Art ein bewussteres Körpergefühl des eigenen Energieflusses im Körper und dem deiner Partnerin zu bekommen, beschreiben kann. Wie es sich so trifft, glaube ich, dass die Idee der Kontrollierung des Energieflusses des Körpers zur Steigerung der sexuellen Lust auf ein echtes Phenomen basiert, aber ich überlasse es dir selbst dies als eine Stimulierung der Nervenbahnen in den empfindlichen Zonen des Körpers zu sehen oder als psychischen Energiefluss durch die Chakras. (Mehr dazu in den Links weiter unten.)

Falls also Männer nun ähnlich wie Frauen kommen können, deren sexueller Erregungszyklus regelmässig multiple Orgasmen erlaubt, wie machen sie das dann? Ich nehme erst mal an, dass die meisten Männer mit mir übereinstimmen würden, wenn ich sage, dass es die Sache eher behindert, wenn die volle Kraft des Orgasmuses für die längere Erhaltung einer Erektion eingetauscht wird. Und zweitens, dass, wenn die klassische Beschreibung des männlichen Erregungszykluses stimmt mit der Annahme einer Refraktärperiode in der keine weitere Stimulation mehr zu einem Orgasmus führen kann, die Verkürzung oder Vermeidung derselben eine Grundlage für multiple Orgasmen sein muss. Und drittens, falls die volle Kraft des männlichen Orgasmuses auf die Kontraktion der Muskeln rund um die Prostata, den Anus und den Penise beruht, dieselben Muskeln welche für die Ejakulation verantwortlich sind, dann muss eine Ejakulation ein notwendiger Teil des männlichen Orgasmuses sein. Richtig? Aber…ein Mann hat einfach nur soviel Samenflüssigkeit, er kann einfach nicht auf immer und ewig ejakulieren. Vielleicht kann also ein Mann kommen ohne Samenflüssigkeit zu ejakulieren, obwohl sich die Muskeln, welche für die Ejakulation verantwortlich sind, trotzdem normal verhalten als ob sie ejakulieren würden. Verwirrt? Tja, ich auch! Aber die Wahrheit scheint irgendwo sehr nahe an der vorigen Aussage zu liegen. Es ist die Kontraktion dieser Muskeln welche die wunderbare Empfindung des Orgasmuses auslöst, ob Flüssigkeit nun ausgestossen wird oder nicht. Jede Technik, welche diese Muskeln inhibiert, bewusst oder unbewusst, wird die Lust eines Mannes veringern.

Allerdings..hier ist ein Teil einer Antwort eines Mannes an den Herausgeber des Men's Health Magazines als dieses eine Umfrage über die Sexualität des Mannes durchführte (Falls du mehr wissen willst, siehe Link weiter unten): "Ich habe selbst etwas erfahren, was man multiple Orgasmen nennen könnte. Wenn ich glaube, dass ich ejakulieren würde, halte ich mich zurück entweder indem ich langsamer werde oder mich aus ihr zurückziehe kurz nachdem die Ejakulation begonnen hat. Damit dies wirkt, muss man auch die Kegelübungen verwenden….Durch das Zusammenziehen dieser Muskeln kurz vor der Ejakulation wirst du einen, was ich Mini-Orgasmus nenne, erleben, welcher ziemlich toll ist und dir trotzdem erlaubt, weiterhin über längere Zeit hinweg zu bumsen. Ich habe gelernt meinen 'vollen Orgasmus' oder letzte Ejakulation, welche immer der intensivste ist, fast auf Komando zu haben. Tja, meinte ich nciht vorher, es sei einfach?

Es gibt einen Aufruf am Internet von der Rutgers Universität die nach Finanzierung ihrer Studien des männlichen multiplen Orgasmuses bittet, basierend auf ihrem Beweis, dass wenigstens ein Mann viele Male in Reihenfolge kommen kann mit den vollen Ejakulationsreflexen, wenn auch mit sehr wenig abgegebener Samenflüssigkeit. Die Studie ist es wert angeschaut zu werden, obwohl ich schon sagen muss, dass selbst wenn der eine Mann ohne Refraktärperiode immer wieder kommen kann, dies nicht heisst, dass ein anderer Mann dieselbe Fähigkeit besitzt. Alles was ich vorschlagen kann, ist dass du dir selbst die Links anschaust und für dich selbst entscheidest wo die Wahrheit liegt.

Wege zur höchsten Lust - mit oder ohne multiplen Orgasmus  

Es gibt vieles was du tun kannst um deine Lust zu vergrössern, selbst wenn das mit den multiplen Orgasmen für dich zu schräg ist.  

1.Trainiere deine Muskeln im Boden der Hüfte - dies ist wahrscheinlich mehr alles alles andere, der Schüssel zu starken , lustvollen und mächtigen Orgasmen und Ejakulationen. Männer, die bis jetzt immer nur getröpfelt haben, finden, dass sie nun ihren Samen nur so hinausschiessen - und ich kann persönlich garantieren um wieviel besser sich ein Orgasmus anfühlt. Du kannst diese Muskeln trainieren, indem du die Kegel Übungen für Frauen mit schwacher Blasenkontrolle nachahmst. (Es ist derselbe Muskel in Männern und Frauen, und auch Frauen, die diese Übungen durchführen, werden stärkere Orgasmen erleben). Diese Übungen können überall, zu jeder Zeit durchgeführt werden, obwohl sie lustvoller sind, wenn du eine Erektion hast, da sie das Volumen an Blut im Penis erhöhen und damit den Druck auf die empfindlichen Teile der Eichel. Du kannst lernen diese Muskel zu kontrahieren indem du versuchst deinen Harn in der Mitte des Flusses zu stoppen: Das wird dir zeigen, wie es sich anfühlt , wenn du diese Muskel bewusst anspannst. Nachdem du gelernt hast, was du tun musst, kannst du dies dann zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen, während du an deinem Schreibtisch sitzt, oder im Auto, oder wo auch immer.  

Die Wahrheit ist, dass du es damit einfach nicht übertreiben kannst - der Muskel wird ermüden, genauso wie jeder andere untrainierte Muskel, welcher mehr verwendet wird. Nach einer Weile wirst du aber finden, dass du die Kontraktionen für längere Zeit anhalten kannst, mehrere davon durchführen kannst und sie stärker werden. Dies ist eine tolle Technik um die Qualität deines Orgasmuses zu verbessern, und ich kann sie wirklich nur empfehlen. Einige Antworten von Männern auf die Umfrage des Men's Health Magazins meinten, dass stärkere pubococcygeus Muskeln es ihnen erlaubten nach einer Ejakulation ihre Erektion zu erhalten und sie weitere stossende Bewegungen durchführen konnten (obwohl bei manchen Männern der Penis nach einer Ejakulation so empfindlich sein kann, dass sie es nicht aushalten, wenn er berührt wird, und dies würde jeden weiteren Versuch unterbinden).  

 

Aus: Sex, a Man's Guide bei Stefan Bechtel, Laurence Roy Stains (publiziert bei Rodale Press, Inc, Emmaus, Pennsylvania). Dies ist ein tolles Buch über Sex für Männer - ausführlich, klar, detailliert. Falls du es kaufen willst, siehe Links weiter unten.  

2. Feiere Sex  

Was ich damit meine ist, dass du ein kleines Ritual in deine sexuelle Zeit einbauen könntest. Ehre deine Sexualität mit sanftem Licht, guter Musik, Kerzen, Massagen, Blumen, Perfume, diese Sachen. Konzentrier dich drauf, was du tust, dh. sei aufmerksam beim Sex und habe Zeit dafür, und lass dich nicht vom TV oder ähnlichen Sachen ablenken. Kommuniziere mit deiner Partnerin mit Gedichten oder lese ein paar Verse, die du vielleicht selbst für sie geschrieben hast vor. Oder ihm. Dies ist alles gut für die menschliche Seele, und welches Geschlecht auch immer die zwei Menschen, die miteinander schlafen, haben, beide haben eine Seele, die sich danach sehnt mit einer anderen Seele zu kommunizieren.  

3. Synchronisiere deinen Atem und berührt euch beide sanft 

Synchronisiertes Atmen hilft dabei eine Verbindung wie oben beschrieben zu erreichen. Es funktioniert sehr gut, wenn beide Partner sehr eng aneinander geschmiegt sind, vielleicht bei einer Massage oder anderen Berührungen. (Falls dich dieses Thema interessiert, schau in den Links unter "giving and receiving erotic massages" , was soviel wie 'geben und nehmen von erotischen Massagen' heisst, nach. Dies wird dir vielleicht die Augen öffnen darüber, wie stark die vereinenden Kräfte, die durch so einfache Techniken hervorgerufen werden können, sein können). Die Welcomed artnership unterstreicht ebenso die Vorteile einer sinnlichen Massage. Und es gibt viele Theorien darüber, dass dieser enge und intime Kontakt auch Heilung für den Geist bringen kann, und solche Probleme wie emotionale Schwankungen, Angstzustände und Depression heilen kann. Ich stimme dem von ganzem Herzen aus zu, aber ich glaube es funktioniert nur wenn sich zwei Menschen wirklich auf einer tiefen Ebene lieben und bereit sind einander ihre Seelen zu öffnen und einander zu vertrauen.

Du kannst sehr viel Intimität herstellen indem du deinen Atemrhythmus an den deiner Partnerin anpasst, und dich dabei auf ihren Körper konzentrierst.  

4. Dring in sie ein und liege dann still  

Eine echte tantrische Technik - sehr spirituell, wenn kombiniert mit einer Visualisierung des Energieflusses zwischen den beiden Partnern. Dazu aber auch eine kurze Warnung: Visualisiere diesen Energiefluss nur, wenn du es wirklich auf eine liebende Art meinst. Sonst könntest du etwaige negative Gefühle zu deiner Partnerin verstärken, wenn du dich müde oder verärgert fühlst.

5. Stelle Blickkontakt zu deiner Partnerin her und behalte ihn so lange wie möglich bei während der Liebe.  

Dies mag sich am Anfang eher peinlich anfühlen, hilft aber sehr ein liebendes Band zwischen zwei Menschen zu erzeugen.  

6. Hier ein Kommentar, den ich von einem meiner Leser erhalten habe: "Ich bin ein 34 Jahre alter Mann. Ich habe einen sehr starken Sextrieb. Ich liebe Sex einfach und möchte etwas zu den multiplen Orgasmen in Männern sagen. Ich mache das nicht immer, aber manchmal, wenn ich sehr erregt bin, kann ich zwei Orgasmen hintereinander haben. Wenn ich fast komme, stoppen meine Partnerin und ich alle Stimulation meines Penises. Die Samenflüssigkeit rinnt trotzdem aus, aber wenn das vorbei ist, fühlt sich mein Penis nicht empfindlich an und ich behalte meine Erektion bei. Ich mache dann dort weiter wo ich aufgehört habe und komme ein zweites mal. Der erste Orgasmus ist nicht sehr stark und der zweite ist ein wenig anders als ein normaler Ograsmus, der in der herkömmlichen Weise zu Stande kommt. Es fällt mir auch ein wenig schwerer als normalerweise zum zweiten mal zu kommen. Ich weiss, dass es meine Frau wirklich anheizt, weil sie fühlt ich bin so erregt, weil ich mit ihr schlafe, was auch stimmt. Allerdings mache ich das nicht die ganze Zeit über so, da ich auch normale, starke Orgasmen wie jeder andere Typ sehr schätze.  

Komm schnell!  

Das Problem ist - du willst das ja gar nicht, oder? Und besonders nicht, wenn du gerade erst in sie eingedrungen bist - oder noch schlimmer, bevor du ihr überhaupt erst nähergekommen bist. Und zwei Kondome zu tragen hilft da auch nicht. Nicht mal Mathematik im Kopf, oder über den Tag in der Arbeit nachdenken.

Die Wahrheit ist, dass die männlichen Tiere dafür gebaut sind schnell zu kommen. Es geht immer wieder um diesen grundlegenden biologischen Trieb sich so schnell wie möglich zu paaren, um die eigene Schutzlosigkeit gegenüber Angriffen von feindlichen Männern (gegen dich oder deinen Harem) zu veringern oder dir auch mal einen heimlichen Fick im Harem eines anderen zu erlauben. Zumindestens ging es vor langer Zeit einmal darum. Heutzutage ist dieser Trieb in unserer Kultur nicht mehr besonders hilfreich. Was kannst du also gegen frühzeitige Ejakulation tun?  

Die klassische Methode ist es zu lernen länger zu brauchen (tja, was für eine Überaschung!). Und dazu muss man üben. Masturbiere dich selbst fast bis zum Orgasmus, ann lass deine Erregung abebben. Versuch für ungefähr 15 Minuten zu masturbieren ohne Orgasmus und ohne dem Drang nach einem Orgasmus nachzugeben. Dann kannst du langsam den Zeitraum ausdehnen, wo du deinen Drang zu kommen kontrollieren kannst. Dies wird dir ein besseres Körpergefühl geben, und du wirst mehr über die Signale lernen, die dein Körper sendet bevor er kommt. Die Kontrolle die du lernst, kannst du genauso beim Geschlechtsverkehr verwenden.  

Es gibt auch eine andere Methode die darin besteht die Eichel des Penises kurz bevor einer Ejakulation zusammenzudrücken. Dadurch wird der Drang zu kommen veringert und manchmal auch die Erektion eines Mannes verkleinert, allerdings ist es ihm möglich, dass später wieder aufzuholen und dort weiterzumachen wo er aufgehört hat. Ich habe einge Kontaktlinks in meiner Tabelle inkludiert mit Webseiten die Ratschläge und Informationen zu diesen Techniken anbieten.  

Hart bleiben - mit oder ohne Viagra?

Ich möchte auch noch ein bisschen über Viagra sprechen (auch bekannt als Sildenafil), da es klarerweise ein Medikament mit einem sehr grossen Potential für Männer mit Erektionsstörungen darstellt. Die Viagrageschichte ist jetzt wohl schon recht gut bekannt - es wurde als ein Medikament fürs Herz hergestellt, die Testversuche ergaben allerdings bessere Ergebnisse im Liebesleben der Männer als für ihre Herzen. Als die Pharmazeuten sich das genauer anschauten, bemerkten sie, dass Viagra einen besonderen Effekt auf den Penis ausübt: Es verlängert das Auftreten der Stickoxide im Penis, was wichtig ist, weil diese chemischen Botenstoffe es bewirken, dass sich die Blutgefässe des Penises erweitern und mehr Blut in den Penis fliesst.  

Dies bedeutet, dass eine härtere und länger auftretendere Erektion ermöglicht wird. Das Medikament ist relativ stark und hat einen Effekt auch auf andere Systeme im Körper, da das Enzym, welches es blockiert und damit die Lebenszeit der Stickoxide verlängert, nicht nur im Penis vorkommt. Dadurch kann es zu Nebenwirkungen kommen wie Kopfweh, ein errötetes Gesicht und einen bläulichen Schimmer am Rande des Sehfeldes. Dies Effekte sind, obwohl alarmierend, kein Problem. Allerdings würde ein Arzt wohl eine Balance finden wollen zwischen einer effizienten physiologischen Dosis, welche den Penis erhärtet, und einer Dosis, welche niedrig genug ist um die unangenehmen Nebeneffekte so gering wie möglich zu machen.

Eine normale Vorgangsweise für den Arzt wäre es wohl eine geringe Probedosis von vielleicht 25mg zu verschreiben (die Hälfte einer 50mg Tablette). Man würde mit einer geringen Dosis starten und sich von dort aus nach oben arbeiten. Falls vorher Ängste bestehen über den möglichen Erfolg des Geschlechtsverkehres, so kann eine passende Dosis auch via Masturbation herausgefunden werden. Viagra, sollte ich dazu auch noch sagen, ist keine Droge, die deine Libido steigern wird: Es muss ein vorausgehender Sexualtrieb oder sexuelle Erregung vorhanden sein, auch wenn keine Erektionen möglich sind. Für einige Männer mit Libidoproblemen scheint eine Kombination von Viagra und Testosteron Ersatztherapie von manchen Ärzten verschrieben zu werden, welche sich auf Störungen des männlichen Reproduktionssystems spezialisiert haben. Du kannst mehr darüber via das Gold Cross Medical Center Link auf meiner Andropause Webseite nachlesen.  

Aber wirkt Viagra nun wirklich? Wie bekomme ich es?  

Mit einem Wort, ja es scheint so. In mehr als 4000 Patienten weltweit wurde Viagra erfolgreich getestet und war sehr effektiv im Verringern der Erektionsstörungen (Impotenz) und für ungefähr 80% der Männer, die es einnehmen, kann eine akzeptable Dosis gefunden werden. Es kann sein, dass bei den restlichen 20% die Penisarterien so mit Fett verstopft sind, dass sie sich einfach nicht genug erweitern können um den vermehrten Blutfluss für eine Erektion aufnehmen zu können. Aber um dies hier nochmals zu betonen, die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es kein Aphrodisiakum ist - es erzeugt kein sexuelles Verlangen. Es kann allerdings einem Mann helfen seine Erektion leichter zu bekommen und länger beizubehalten.

Dies kann die Ängste über die eigene sexuelle Leistungsfähigkeit beruhigen, welche für viele Männer über 40 einen Teufelskreis darstellen. Viarga ist nur über Verschreibung erhältlich und du brauchst deshalb einen Arzt und eine Apotheke. Gottseidank hat uns das Internet das neue Service der on-line Konsulationen mit Ärzten beschert, verbunden mit Apotheken, die über das Netz verkaufen. Ich würde es vorziehen, wenn Männer mit diesen Schwierigkeiten ihren eigenen Arzt aufsuchen würden, aber ich akzeptiere, dass dies nur in einer idealen Welt so wäre. Somit ist es besser, wenn du dich absicherst, indem du von einem guten Lieferanten kaufst, und du kannst einen kontaktieren indem du hier klickst. Bitte folge den Angaben des Lieferanten genau, besonders wenn es um Wechselwirkungen zwischen Viagra und anderen Medikamenten geht, inklusiver solcher welche nicht zusammen genommen werden sollten.


Die Kontaktadressen

Folgend ist nur eine kurze Auswahl verschiedener deutschsprachiger Webseiten:  

Allgemeines:  

www.profa.de  

Webseite der Pro Familia, Deutsche Gesellschaft für familienberatung, Sexualpädagogik und Sexualberatung. Besitzt eine gute seite mit Infos fur Jugendliche. Bietet e-mail Beratung an.  

Hilfe mit Sexualproblemen:  

www.sexualberatung-online.de  

Sexualberatung fUr den Mann von einem Psychologen, Michael Pfreunder. Hilfe mit sexuellen Problemen, tips und Tricks. Adressen für Beratungsstellen in Deutschland. Empfehlenswert!  

www.andrologie.de  

E-mail Beratung zu Themen wie Impotenz, Kinderwunsch, vorzeitigem Samenerguss und Penisverkrümmungen. Keine allgemeine Information auf der Webseite, aber es scheint ein sehr engagierter Arzt dahinterzustecken.  

www.selbsthilfe-forum.de/impotenz  

Webseite der Selbsthilfegruppe für erektile Dysfunktionen in München. Eine der besten deutschsprachigen Webseiten, die ich bis jetzt gefunden habe! Hat weitere Links und Kontaktadressen. Super!  


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