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Krise?
Welche Krise? Hört sich das vetraut an?
Die
typische Geschichte ist die eines Mannes im mittleren Alter, der langsam seine
Energie, Stärke und Enthusiasmus für das Leben und die Liebe verliert. Aus
einem Aktionsmann wird ein Inaktionsmann. Eine allumfassende mentale und
physische Müdigkeit kommt über ihn, oft ohne offensichtlichen Grund. Er verändert
sich von einer positiven und energischen Persönlichkeit, die man gerne um sich
hat, zu einem negativen, pessimistischen und depressiven Bär mit Kopfweh, mit
dem es schwierig ist auszukommen oder zusammen zu arbeiten. In der Arbeit
scheint er das Handtuch geworfen zu haben und Ermunterungen und Drängen helfen
auch nicht weiter. Zu Hause werden die Spannungen immer grösser und seine
sozialen Aktivitäten nehmen immer mehr ab. Sein Sexualleben ist meistens eine
Katastrophe mit einem Verlust der Libido und ab und zu treten bei ihm auch schon
mal Erektionsstörungen auf, was ihn unter Leistungsdruck setzt und er dadurch
total impotent wird. Dadurch entseht ein Teufelskreis von Niederlagen, in der
Arbeit genauso wie im Privatleben. (Dr
Malcolm Carruthers, Maximizing
Manhood, Seite 6).
Oder
folgendes? Eine persönliche Geschichte der Andropause DerWandel geschah für mich sehr
langsam, rund um meinen 40. Geburtstag herum. Das erste mal, dass mir bewusst
wurde, dass etwas falsch war, war, als meine Kopfhaut zu schuppen anfing und
meine Haut austrocknete, besonders im Gesicht. Ich wusste nicht was los war -
ich dachte mir einfach nur, ich hätte ein Hautproblem. Ohne mir dessen bewusst
zu sein wurde ich extrem launisch, reizbar um genau zu sein, und ich verhielt
mich ganz und gar nicht wie normal, aufbrausend bei der kleinsten Gelegenheit.
Einmal stürmte ich sogar aus dem Büro als man mir ein extra Stück Arbeit gab
und fuhr nach Hause, und fühlte mich dabei vollkommen gerechtfertigt. Natürlich
waren die Reaktionen darauf nicht besonders gut, und es zwang mich darüber
nachzudenken was los war. Während ich über all die anderen Veränderungen
nachdachte, fiel mir ausserdem auf, dass ich auch viel meiner Libido verloren
hatte: Du findest das vielleicht überaschend, dass ich das nicht schon früher
gemerkt hätte, aber ich bin nicht verheiratet und meine letzte Beziehung hatte
9 Monate früher geendet. Normalerweise war ich immer geil
und bereit für Sex, wann immer selbiger erhältlich war, oder auch nicht, mit
einer harten Erektion jeden Morgen und einem starken Impuls 2 oder 3 mal pro
Woche zu mastubieren. Es fiehl mir auf, dass mir Sex jetzt egal war und ich überhaupt
nicht mehr masturbierte. Meine morgentlichen Erektionen waren schwächer,
kleiner und nicht mehr sehr hart, was besonders beunruhigend war für mich, da
ich ohnehin nicht so gross gebaut bin: Ok wenn wirklich hart und steif, aber
jetzt eher traurig mit einer schwachen und kleinen Erektion. Und dann begann die
Müdigkeit und die Depression: Ich kroch in der Früh aus dem Bett und fühlte
mich beschissen, und das blieb so den ganzen Tag über. Als es besonders schlimm
war, konnte ich mich kaum ins Büro schleppen. Meine Freunde begannen mir all
meine Fehler aufzuzählen - besonders dadurch, dass sie mir aus dem Weg gingen.
Andererseits wollte ich aber ohnehin nicht wirklich etwas unternehmen, nicht mal
meine Freunde treffen, mit denen ich sehr glückliche Zeiten verbracht hatte. Es
schien irgendwie so ein grosser Aufwand zu sein sie zu treffen. Irgendwann in
diesem Prozess fiehl mir auch auf, dass ich an Gewicht zugenommen hatte, und um
ehrlich zu sein, ich wirklich fett geworden war. Ich ass und drank recht viel,
was mir aber mehr als Tröstungsessen erschien und mein Cholesterolspigel begann
zu steigen. Es ist natürlich immer möglich die Dinge einfach weg zu
rationalisieren und ich tröstete mich damit, da ich nicht wirklich wusste was
los war. Ich begann damit mir zu sagen: "Es ist Stress, und kein Wunder,
schau dich nur um: Firma geht's nicht gut, mehr Druck, die Gefahr von
Kündigungen."
Und auf der persönlichen Ebene: "Ich bin so unzufrieden und entäuscht mit
dem, was ich im Leben erreicht habe. Kein Wunder, dass ich unglücklich,
gestresst und gereizt bin." Ich dachte
mir, dies musste nun
die berühmte Midlife Krise sein, welche in meinem Fall dadurch hervorgerufen
worden war, wie dachte, dass ich mir plötzlich dessen bewusst geworden war,
dass ich die Hälfte meines Lebens wohl hinter mir hatte und nur sehr wenige
wichtige Dinge erreicht hatte. Besonders wichtig war mir die Tatsache, dass ich
es nicht geschafft hatte eine Familie zu gründen, ein Wunsch, der davon beeinträchtigt
war, dass ich mir dachte ich würde einen sehr guten Vater abgeben, und dass ich
etwas von mir auf dieser Erde hinterlassen wollte nach meinem Tod. Aber ich
fragte mich auch, ob eine Midlife Krise auch die Schmerzen und kleineren
Wehwehchen in meinem Körper erklären konnte. Die Rückenschmerzen? Die
Müdigkeit? (besonders die Müdigkeit!). Was war los mit den bizarren heissen Errötungen
meines Gesichts, welche ohne ersichtlichen Grund auftraten. Und besonders nachts,
wenn ich in Schweiss gebadet war und mir gleichzeit heiss und kalt war? Erklärte sie meine
Impotenz,
welche nach einem Jahr, nachdem dies alles begonnen hatte, fast vollständig
war? Und erklärte es die Tatsache, dass mein Penis nun permanent geschrumpft zu
sein schien? Dies erschien mir nicht glaubhaft, obwohl einige Authoren
behaupteten, dass die Midlife Krise und all ihre Symptome, physisch und
emotional, nur Manifestationen
einer darunterliegenden Depression sind. Und es bestand kein Zweifel daran, dass
ich depressiv war. Und Depression kann von vielen Dingen im Leben hervorgerufen
werden, und Stress ist oft ein auslösender Faktor, ich konnte das also
irgendwie zusammenreimen. Ein bisschen wie das Problem mit Huhn und Ei,
zirkulär,
aber immerhin eine Erklärung. Ich war depressiv und Depression verursachte
Impotenz, was mich noch mehr depremierte und ich lethargischer wurde, und so
weiter… Ich weiss nicht genau warum ich am
Ende meine Einstellung änderte, aber ich glaube es hing mit der sexuellen Seite
des Problemes zusammen. Ich war früher schon einmal impotent gewesen, in meinen
20igern als ich an der Uni war und unter extremen Stress stand, und ich
erinnerte mich nicht an diese Erfahrung, als ähnlich zu meiner jetztigen
Situation. Jetzt erschien es mir, als wäre ich durch eine Phase gegangen wo ich
weniger sexuell war zu einer wo ich impotent und uninteressiert in Sex war,
unsexuell wirklich, aber wo ich mich noch immer wie ein Mann fühlte, zu einem
Endstadium, dass so schlimm war, dass ich es kaum beschreiben konnte: Es war als
hätte man mir die Essenz des Mannseins geraubt, und ein tiefes Loch verblieb in
meiner Psyche wo meine Männlichkeit hätte sein sollen. Ich kann mich auch nicht mehr
daran erinnern, wann ich zum ersten mal über die männliche Menopause oder
Andropause hörte, obwohl ich glaube, es war in einem Artikel in einer Ausgabe
der Gay Times, die ich im Haus eines Freundes las. Und dann ging mir natürlich
ein Licht auf! All meine Symptome, die ich erlebte, waren in dem Artikel
beschrieben, die physischen sowie die emotionalen und besonders die Depression,
und ich realisierte, wie blind ich gewesen war: Etwas war wirklich
schiefgelaufen mit meinem Testosteronspiegel. Es kam mir noch immer so vor, als
wären die emotionalen Probleme vielleicht 'meine Schuld', aber die Schmerzen
und Wehwehchen, die trockene Haut und die Impotenz, die konnte ich mir einfach
nicht nur ausgedacht haben. Ich machte mir einen Termine in einer Klinik für Männer
aus für eine Kontrolluntersuchung, und rate mal, mein Testosteronspiegel war
weit unter dem Wert, der als normal angesehen wird.
Du
weisst, wenn es dir passiert Ich möchte an diesem Punkt die
persönliche Geschichte unterbrechen und einige der weiteren Probleme besprechen.
Aber falls du wissen möchtest, wie es dem Mann weiter erging, welchen ich persönlich
interviewte nachdem ich für Männer announciert hatte die die männliche
Menopause oder Andropause (wie man sie in Europa eher nennt) wirklich erlebt
hatten, keine Sorge, ich erzähle den Rest der Geschichte später. (Ausserdem
gibt's ein Link, wo du alle Bücher bestellen kannst, die auf dieser Webseite
gennant werden, was dir helfen wird mehr Information zu bekommen). Von diesem Punkt an bewegen wir
uns nun auf einem Gebiet mit geteilten Meinungen. Ich selbst habe keine Zweifel
über das Auftreten von zwei verschiedenen Herausforderungen, die im Leben eines
Mannes auftreten können (aber nicht müssen) zwischen 40 (manchmal sogar früher)
und ungefähr 55 Jahren. Dies sind die Midlife Krise und die männliche
Menopause, auch genannt Andropause oder Viropause. Beide werden nicht universell
anerkannt. Aber um sie einfach zu verwerfen gibt es zuviele Erfahrungeberichte
von Männern, die diese tiefreichenden und quälenden Krisen durchgemacht haben
und auch echte wissenschaftliche Daten, von den wenigen Ärzten, die sich in
diesem Gebiet spezialisiert haben. Die männliche Midlife Krise ist hauptsächlich
emotional. Die Andropause beruht auf einem fallenden Hormonspiegel und ist in
diesem Sinne zumindestens physisch, obwohl die Konsequenzen davon nicht nur
physisch sein müssen. Die beiden sind nicht unabhängig von einander, wie ich
besprechen werde. Falls du durch keine Midlife Krise gehst, du dich aber sexuell
weniger selbstbewusst fühlst als vorher, möchtest du vielleicht den nächsten
Abschnitt auslassen und gleich zum Teil über die Andropause gehen, indem
du hier klickst.
Was
ist denn nun eigentlich die Midlife Krise? Ich hoffe du wirst mir nicht
widersprechen, wenn ich sage, selbst wenn du kein Entwicklungspsychologe bist,
dass es intuitiv richtig ist, dass ein Wechsel von einer Lebensphase in die
andere von einer psychologischen Anpassung begleitet sein muss und die Identität
dieser Person neu definiert werden muss. Zum Beispiel, konzentrierte sich die
Frauenbewegung über Jahre hinweg auf die psychologischen Veränderungen, die
Frauen durchmachen, wenn sie durch die Menopause gehen. Für Frauen muss der
Wechsel von den kindertragenden Jahren zu den Jahren danach eine entscheidente
Erfahrung sein. Vor der Menopause ist die Fertilität einer Frau, ihre
Menstruation und die Möglichkeit ein Leben zu erschaffen und es auf die Welt zu
bringen, ein grosser Bestandteil ihrer Identität. Nach der Menopause muss sie
ihr Selbst neu definieren um mit der Tatsache umzugehen, dass sie diese Rollen
nicht mehr erfüllen kann (abgesehen von seltenen Ausnahmen und
Fertilitätsbehandlungen)
und auch der monatliche Beweis für ihre Fertilität in ihren Blutungen gänlich
aufhört. Welche psychologischen Veränderungen
auch immer auftreten, sie sind erwartet und werden mehr oder minder öffentlich
mit Freunden oder älteren Frauen besprochen und als Realität bestätigt. Könnte
es einen ähnlichen Prozess für Männer geben? Meiner Ansicht nach ja, und in
in meinem folgenden Argument stütze ich mich hauptsächlich auf die Arbeit von
Dr. Malcolm Carruthers, Dr. Eugene Shippen, und Jed Diamond, die alle die Krise
der Männlichkeit in grossem Detail studiert haben. Ich inkludiere weiter unten
Referenzen zu ihrer Arbeit, falls du mehr Information möchtest. Was ist also los mit Männern in
unserer modernen Gesellschaft? Gibt es für uns eine ähnliche Übergangsperiode?
Du magst viellcheit annehmen, dass die Antwort dazu nein sein muss, wenn wir
annehmen, dass die Erfahrungen der Frauen von ihren Veränderungen auf die Veränderungen
in ihrem weiblichen Hormonsystem beruhen. Und trotzdem, trotzdem, trotzdem…schau
dir die Zusammenfassung der Probleme des Mannes in mittlerem Alter an: Die Hormonproduktion wird
weniger, das Haupthaar wird dünn, die sexuelle Energie nimmt ab, der Stress
nimmt kein Ende, die Kinder verlassen das Haus, die Eltern sterben, die
Aufstiegsmöglichkeiten in der Arbeit werden weniger, die Freunde haben ihren
ersten Herzanfall; die Vergangenheit verschwimmt in einem Nebel von nicht
wahrgemachten Hoffnungen, vergebenen Möglichkeiten, Frauen mit denen man nicht
geschlafen hat, Potentiale die nicht erfüllt worden sind und die Zukunft bringt
die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit. (Theories of the Male Mid-life
Crisis, Counselling Psychologist, 1976,
Vol 6, 2-9). "Sometimes I feel time is
running out," says Jack wistfully. "I'm feeling 'last chance' anxiety
about my being able to find work that is creative, life goals that are
satisfying, and a sex life that I can live with." (The Male Menopause, Jed Diamond, p37.) "Manchmal denke ich mir die
Zeit wird mir zuwenig," meint Jack wehmütig. "Ich fühle die "letzte
Chance" Angst um einen Job zu finden der kreativ ist, Lebensziele, die mich
befriedigen und ein Sexualleben, dass annehmbar ist." (The
Male Menopause, Jed Diamond, Seite 37). "Männer definieren sich immer
durch ihre Karft und Macht. Es ist alles physisch. Es gitb wenig Verständnis
der spirituellen Kräfte. Es ist selten, dass man einen Mann trifft, der die
Macht des Geistes versteht…und wenn das alles ist, was du hast, und du fühlst
wie deine Kraft dich verlässt, wenn du in die mittleren Jahre kommst, wenn du
sonst keine Kraft hast, dann wirst du einen grossen Verlust empfinden. Es wäre
gut, wenn Männer einen Weg hätten diesen Verlust auszudrücken…." (wie
oben, Seite 41) Dr Malcolm
Carruthers, der mit
tausenden von männlichen Patienten in seiner Klinik in London gearbeitet hat,
meint, dass die männliche Midlife Krise hauptsächlich emotionell bedingt ist,
aber falls sie lang oder schwer genug ist, kann sie auch physische Auswirkungen
haben, besonders dann wenn Alkohol oder Drogen genommen werden um den Schmerz
abzudämpfen. Er meint, dass die typische Altersgruppe, die am meisten gefährdet
ist, die der 40ig Jährigen ist, hauptsächlich zwischen 35 und 45 Jahren, was
früher ist als die Andropause, welche normalerweise rund um den 50iger einsetzt,
zwischen 45 und 55. Dr. Carruthers glaubt, dass die Midlife Krise oft nicht
wirklich erkannt wird und stattdessen ihre Effekte einem Jobwechsel, Umzug, oder
eines Beziehungswechsels zugeschrieben wird. Nur selten entwickelt sich ein
vollständige Existenzkrise, in der der Mann sich gefangen fühlt in einer
Karriere, die ihn zu viel oder zu wenig beansprucht, mit der Gefahr des
Burn-out; oder in einer toten Heirat oder Beziehung, welche ihm nur die Möglichkeit
einer Scheidung oder Trennung lässt mit den traumatischen Konsequenzen von
finanziellem Ruin und der Notwendigkeit eines neuen Anfangs. Er zählt ausserdem eine Reihe
von Faktoren auf, die einen Mann für eine traumatische Midlife Krise
anfälligmachen.
Dies sind alles Faktoren, die ihn seit seiner Kindheit destabilisieren können:
Mit einer sensiblen Natur auf die Welt kommen, distanzierte oder nicht liebende
Eltern, besonders ein solcher Vater (was ich als den emotionalen oder physischen
Verlust interpretieren würde, da viele Väter physisch präsent sind, aber
emotional abwesend sind), der Verlust oder die Trennung von einem geliebten
Menschen oder Rollenmodels, wiederholte Misserfolge, oder paradoxerweise,
wiederholte Erfolge in seiner Karriere. Es erscheint intuitiv
nachempfindbar zu sein, wie ein Mann zu dem Punkt kommen könnte, wo der Stress
des Lebens, zusammen mit einer instabilen Basis aus der Kindheit und einem Leben
ohne emotionale Stabilität und Sicherheit, einen Zusammenbruch in der Mitte des
Lebens zu erfahren: Und so, obwohl es ein wenig dauert, kommen wir am Schluss
doch dorthin: Wir finden uns in der Mitte einer Midlife Krise. Es geht dabei
sehr um die Unzufriedenheit mit uns selbst, und was wir erreicht haben, oder um
es anders zu sagen, dem Gefühl, dass uns das Leben nicht fair behandelt hat,
und wir einfach nicht zu den Gewinnern gehören, und niemals gehörten von
Anfang an. Um die Sache noch schlimmer zu machen, erscheinen uns plötzlich die
Dinge, die uns bisher weitergeholfen haben, der Job, Freunde, Familie, sozialer
Status, unsere Ziele, sportliche Aktivitäten, kleine oder grössere Erfolge,
Sex, ein Gefühl der Männlichkeit und der persönlichen Wichtigkeit in der
eigenen Welt, wenn auch nur in einer sehr bescheidenen Art, sie alle erscheinen
uns plötzlich als unwichtig, belanglos und unscheinbar wenn konfrontiert mit
der Absolutheit von Leben und Tod. (Was, fragte mich einer meiner Freunde, wird
mein Denkmal sein in dieser Welt? Wer wird sich an mich erinnern, und warum? Ich
hatte keine Antworten für ihn, aber seine Fragen stiessen auch in mir auf
Verständnis.) Manchmal sind die Dinge, die uns bisher weiterhalfen auch einfach nicht mehr da: Freunde ziehen weiter weg, die Kinder werden erwachsen, verlassen das Heim und besuchen uns nicht, die Eltern sterben, dein Körper kann beim Sport nicht mehr mit den jüngeren Männern mithalten. Es ist keine Überaschung, dass ein Weglaufen eine Lösung zu sein scheint: Wechsle den Job, dein Zuhause, deine Partnerin, deinen Lebenstil, oder kauf dir das Motorrad bevor es zu spät ist….
Und
was ist die Antwort auf die Midlife Krise? Es gibt keine einfachen
Lösungen.
Einige Männer erleben fast keine Krise, sie leben einfach weiter vom ersten
Teil ihres Lebens in den zweiten. Andere gehen durch eine sehr turbulente Phase,
stabilisieren sich dann wieder und finden einen neuen Zugang zum Leben für ihre
zweite Lebenshälfte. Dies mag neue Herausforderungen beinhalten, oder eine neue
Richtung, oder ein sich Abfinden und Anfreunden mit dem was sie haben. Oftmals
sind die neuen Wege spirtueller als vorher und weniger getrieben als in der
Jugend. Aber einige bleiben in der Katastrophe stecken mit Alkohol, Dorgen oder
einer Sucht nach Sex, oder verbringen den Rest ihres Lebens damit ziellos
treiben zu lassen in einem Zustand von tiefster Depression. Ja ich weiss, wie
das ist, ich war dort, und ich kenne Männer die jetzt im Moment durch diese
Phase gehen "die dunkle Nacht der Seele". Hier sind die Ratschläge
die Malcolm Carruthers gibt, eine Zusammenfassung dessen, was er in seinem Buch
schreibt. Erstens, entscheide dich dafür
wohin du gehen willst: Mach dir eine Karte. Entscheide deine Prioritäten und ob
es dir wichtig ist in der zweiten Hälfte deines Lebens auch einen zweiten Satz
an Gipfeln zu erklimmen. Du magst es vielleicht vorziehen im Tal zu leben und
dein Leben zu geniessen? Zweitens, schätze deine
Resourcen, die du für deine Reise aufbringen kannst, realistisch ein. Und diese
beinhalten nicht nur greifbare Dinge wie Gesundheit und Reichtum, sondern auch
emotionale Resourcen wie deine Freunde und Familie. Würde dir die Hilfe eines
Therapeuten weiter helfen? Kannst du deine Schwächen einschätzen und dir überlegen
was du dagegen tun kannst? Das zugrundeliegende Prinzip muss eines von
optimistischem Realismus sein und die Karte deiner Reise wird dir weiterhelfen. Ich glaube die Wichtigkeit von
Therapie sollte nicht unterschätzt werden. Das Problem ist es natürlich einen
guten Therapeuten oder Therapeutin zu finden, jemand der reif und weise genug
ist um beim Übergang von einer Phase in die andere helfen zu können. Aber es
gibt wirklich gute Therapeuten, sie sind irgendwo das draussen, und sie können
mithelfen den Schmerz zu lindern. Es könnte sein, dass du einen männlchen
Therapeuten sehen willst, da jener vielleicht dieses Probelem besser verstehen
wird. Mit oder ohne Therapie, es ist klar, dass Krisen für Männer nicht auf
die leichte Schulter genommen werden sollten, da sie oft mit ungeklärten
Problemen in der Vergangenheit zusammenhängen, welche uns an der Gegenwart
zweifeln lassen und uns die Zukunft fürchten lassen. Jed Diamond kann hier
einiges beitragen über die Natur der Veränderungen, die Männer ducrhgehen während
sie sich der Mitte ihres Lebens nähern und sie durchschreiten. Er betont wie wichtig es
ist,
dass wir uns mit den Veränderungen, die uns betreffen, stellen und zitiert Dr
Harry Wilmer: "Die Midlife Krise ist eine Zeit der grossen
Herausforderungen, selbst wenn sie Depression, Verzweiflung, Angst und Furcht
mit sich bringt, und aus denen Symbole der Transformation werden." Und er
zitiert ausserdem Mark Gerzon, Author von Listening
to Midlife: "Wenn wir älter werden, suchen wir Menschen nach einer
Ganzheit. Wir sehnen uns nach den Teilen von uns, die in der Dunkelheit waren,
dass sie ans Licht kommen, und jene die von der Sonne verbrannt worden sind,
Schatten zu finden. Wir sehnen uns danach, dass die Teile, die unterentwickelt
waren, wachsen, und jene Teile, die überentwickelt sind, zurückgestutzt werden.
Wir sehnen uns danach dass die stummen Teile zu sprechen anfangen, und jene die
laut waren nun still werden. Wir sehnen uns danach, dass die Teile, die bisher
einsam waren, einen Gefährten finden, und jene die überbevölkert waren Stille
finden." Er fasst es mit den folgenden Worten zusammen:" Wir sehnen
uns danach unser ungelebtes Leben zu leben." Wie wahr. Was kann ich jetzt
zu dir sagen um dir zu helfen, einen Weg zur anderen Seite zu finden? Du könntest vielleicht einer
Gruppe für Männer beitreten und die Unterstützung von anderen Männern für
dein Mannsein und deine Männlichkeit erleben. Es ist traurig, dass das
Sebstwertgefühl der Männer scheinbar an jeder Front der Gesellschaft
angezweifelt wird. Es kann sein, dass du als Mann Inhibitionen hast, wenn es
darum geht mit anderen Männern auf einer intimen Ebene zu sprechen. Dies könnte
eine Herausforderung sein um sich den auftretenden Problemen zu stellen.
Vielleicht würde es dir helfen einen Therapeuten zu sehen. Falls dir das als
eine zu grosse Herausforderung vorkommt, möchtest du dir vielleicht ein paar
relevante Bücher kaufen und dadurch ein Gefühl des nicht-ganz-alleineseins
bekommen. Du könntest dir einige der weiter unten genannten Webseiten anschauen,
welche dir eine männliche Perspektive der Probleme, und eine Gruppe von
Gleichgesinnten anbieten könnten. Selbst wenn deine Probleme nicht wirklich
rein sexueller Natur sind, so könntest du dir trotzdem einige der alt.
Newsgruppen am Web (Links siehe weiter unten) anschauen, wo du dich als Teil
einer hilfreichen Gemeinschaft von Männern fühlen kannst ohne die
Schwierigkeiten von direktem Kontakt überwinden zu müssen, ob du nun hetero
oder homosexuell bist. Ich glaube, dass die meisten Männer wohl sehr wenig
Verständnis haben von der Tiefe an Unterstützung, die wir vom Partner in einer
intimen Beziehung bekommen können, da wir so dazu konditioniert sind uns nicht
zu öffnen. Geh das Risiko ein! Andropause Was ist nun die Andropause? Sie ist der Effekt einer
ungenügenden Zufuhr an männlichen Hormonen zum Körper eines Mannes, eine
Unzulänglichkeit, die aus verschiedenen Gründen entstehen kann wenn ein Mann
älter wird, und welche eine Bandbreite an tiefreichenden Symptomen erzeugt. Ich
zitiere hier wiederum Malcolm Carruthers:
Ein
oft sehr schleichender Anfang kann zu jeder Zeit nach einem Alter von 30 Jahren
einsetzten, allerdings typischerweise erst in den 50igern. Einer der Gründe,
warum sie oft übersehen wird, ist, dass ihr Einsetzen meist gradueller ist als
die Menopause der Frauen…sie ist eine Krise der Lebendigkeit und nicht nur der
Männlichkeit, obwohl die offensichtlichsten Anzeichen ein Verlust des
Interesses in Sex und erektile Dysfuntionen sind. Diese Veränderungen werden
überaschenderweise oft übersehen oder ignoriert, manchmal weil der Mann so
unter Druck steht im Rest seines Lebens, dass er sich denkt, dies ist ein
normales Zeichen des älter werdens, oder weil seine sexuelle Partnerin ebenso
ihr Interesse verloren hat. Neben eines Verlustes des Sextriebes kommt es oft
auch zu einem Verlust des Antriebs im professionellen oder beruflichen Bereich…oft
auch zu Ermüdung, Lethargie, Erschöpfung und Depression, mit einem Gefühl der
Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit. Viel zu oft verändern Männer dann ihren
Job oder ihre Frauen - irgendetwas um das Gefühl der Krise zu vermindern,
oftmals mit wenig Erleichterung…Physisch bestehen oft eine Steifheit und
Schmerzen in den Muskeln und Gelenken oder Symptome von Gicht und einem schnell
fallenden Grad an Fitness. Es können auch Anzeichen von beschleunigtem Altern
des Herzens und des Kreislaufes auftreten.
(Maximizing Manhood, p 39 -40) Die Andropause ist die Erklärung
warum die Vitalität und die Männlichkeit von Millionen von Männern im
mittleren Alter oder später verschwindet. Sie ist eine Erklärung, die sehr
viel Leid, Depression, Unglück, Verlust der sexuellen Leistungsfähigkeit,
scheiternde Leben, Verlust der Gesundheit und von Beziehungen beinhaltet und
über allem der Grund für Impotenz und den Verlust der sexuellen
Funktionsfähigkeit darstellt. Aber es wäre ein Fehler, dies nur als ein
sexuelles Problem anzusehen. Denk an das Hormon Testosteron. Es durchdringt
jeden Aspekt des Körpers eines Mannes, jeden Nerv, jede Muskelfaser, jede
Gehirnzelle. Es ist verantwortlich für die Entwicklung des männlichen Körpers
aus dem androgynen Embryo, welcher sich sonst in einen weiblichen Körper
entwickeln würde. Falls die Rezeptoren für Testosteron im Körper des Fetuses
nicht funktionieren oder insensitiv gegenüber dem Hormon sind, dann wird die
Entwicklung der normalen männlichen Charakteristika unvollständig oder
abnormal ausfallen, oder ein Mensch mit intersex Charakteristika geboren werden. Falls das Hormon in der Zeit der
Pubertät nicht wieder auftritt, dann entwickelt der männliche Körper keine
der sekundären Geschlechtsmerkmale wie einen grösseren Penis, Bard und
Körperbehaarung, eine tiefere Stimme und den männlichen Sexualtrieb. Falls das
Hormon nicht in genügend hohen Konzentrationen im Kreislauf eines Knabens
zirkuliert, wird seine Muskulatur sich nicht so entwickeln wie sie sollte. Nur
der Hormonspiegel von Testosteron in seinem Blut wird ihn seine Männlichkeit
bewusst werden lassen mit spontanen Erektionen, entweder in der Nacht oder
tagsüber, oder mit der klassischen männliche Angewohnkeit von sexuellen
Tagträumen, Gefühlen und Vorstellungen, die die mehr praktischen Gedanken
eines Mannes unterbrechen so wie wir das gewohnt sind. Ausserdem, wenn
Testosteron nicht auf die Gehirnzellen eines Mannes einwirkt, wird er weniger
Tatkraft und Ehrgeiz aufweisen und weniger Risiken eingehen. Was glaubst du nun
wird geschehen, wenn der Testosteronspiegel eines Mannes zu fallen beginnt
irgendwann in seinen mittleren Jahren? Werden die Gebiete seines Körpers, deren
Stoffwechsel so auf Testosteron angewiesen ist, auch weiterhin ihre volle
Funktionsfähigkeit beibehalten? Dies erscheint nicht als sehr wahrscheinlich,
oder? Es besteht kein Zweifel
darüber,
dass sich die Sexualität eines Mannes verändert wenn er altert. Denk nur an
die Gamsigkeit eines 18 Jährigen, normalerweise bereit für Sex wann immer und
wo auch immer - manchmal ungelegen mit unerwünschten und überraschenden
Erektionen. (Tja, das wir nicht wirklich so dramatisch für mich, aber du weisst
schon, was ich meine.) Bei der Zeit, wo er 40 ist, mag diese Geilheit schon
ziemlich verschwunden sein, und spontane Erektionen nur noch eine entfernte
Erinnerung sein. Er mag noch immer sehr erregt werden in sexuellen Situationen,
aber seine Erektion wird länger brauchen um hart zu werden, und er wird eher
auf einer wöchentlichen Basis ejakulieren und nicht mehr täglich, und seine
Refraktärperiode wird länger sein (was bedeutet, dass er nicht mehr dreimal
pro Stunde kommen kann oder acht mal pro Tag). Er möchte vielleicht im Geheimen
mehr Umarmungen und Streicheleinheiten als Sex, mag aber zu schüchtern sein um
das auch zu sagen. Ist dies alles ein natürlicher Prozess? Ist es deshlab, weil
sein Hirn nun genug hat von Sex? Oder kommt das durch den Stress, den er in
seinem Leben und in seiner Arbeit hat? Oder kommt dies durch etwas anders
zustande, wie etwa einem fallenden Testosteronspiegel? Oder mit anderen Worten,
wegen der Andropause? Symptome
der Andropause Wir haben viele der Symptome des
Alterns als unausweichliche Bestandteile des Älterwerdens angenommen. Ich weiss,
dass klingt wie ein logischer Kurzschluss, verdeckt ist darin aber ein
interessantes Paradoxon. Wenn wir den Verfall unserer Fähigkeiten mit der
Einnahme von Hormonen, die mit dem Älterwerden weniger werden, stoppen können,
ist dann dieser Alterungsprozess ein natürlicher? Viele Ärzte haben dies
angenommen und ihren Patienten geraten die Veränderungen als unumgänglich
anzunehmen und zu lernen mit ihnen zu leben. Aber nimm mal kurz an, dass der
Rückgang in Hormonen, welcher mit dem Alter auftritt und somit auch dessen
Konsequenzen, ein reversibler ist. Biologisch würde uns das nicht
weiter verwundern - der Mensch evolvierte nicht in einer Umwelt in der es
wahrscheinlich war, dass er weit über die mittleren Jahre hinaus überlebte. Es
kann sein, dass sein ganzes System, seine Physiologie, seine Hormone sich alle
dafür entwickelten eine viel kürzere Lebensspanne abzudecken als wir jetzt
haben. Und falls dies so wäre, würde dies es dann nicht gerechtfertigen einem
Mann Hormone zu verschreiben um den jugendlichen Spiegel wiederherzustellen? Was
auch immer du glaubst die Antwort auf diese Frage sein mag, was ist mit den
Männer die einige oder alle der Symptome des Sinkens ihres Hormonspiegels
erleben? Schlaflosigkeit
und/oder Erschöpfung - ein auffällige
Verminderung des Energiespiegels, was dazu führt, dass ein Mann jede Nacht am
Sofa einschläft oder sich auch am Nachmittag ein wenig hinlegen muss. Verlust
der männlichen Energie - eine sehr
subjektive Beschreibung, ich weiss, aber eine die gut die Erfahrungen vieler der
Männer beschreibt mit dieser Kondition mit denen ich gesprochen habe. Es würde
sich mit den folgenden Anzeichen bemerkbar machen, etwa keine Aufrecht Haltung
mehr, ein Verlust an Selbstvertrauen, zittrige Stimme und ein Anschein von
Schwäche. Andere Anzeichen können ein Verlust an Interesse an der
Fertigstellung von Projekten sein, oder keine neue Ideen mehr zu haben, und
wenig Interesse daran zu haben mit anderen Männern wettzueifern. Depression
- vielleicht mehr als jedes andere ein Sytmptom, dass immer und immer wieder
auftritt. Depression ist zu jeder Zeit im Leben eines Menschens eine schlechte
Erfahrung, mit ihrer Tendenz den Menschen zu demotivieren und ihm keine Energie
zu lassen. Aber wenn ein Mann in den mittleren Jahren depressiv wird, so ist
dies eine besonders unglückliche Situation, da ihm dadurch jede Motivation
fehlen wird etwas gegen seine Situation zu unternehmen. Die Gefahr ist, dass
diese Depression als ein normales emotionales Problem angesehen werden wird, und
somit eine reaktive Depression darstellt, welche als Reaktion auf verschiedene
Ereignisse im Leben eines Menschen auftritt. In Wirklichkeit aber ist sie das
direkte Resultat einer Veränderung in der Biochemie des Gehirns durch den
fallenden Testosteronspiegel. Nervosität,
Angst und Reizbarkeit - Ich erinnere mich
daran, dass einer der Männer, die ich interviewt habe, meinte, sein weiblicher
Boss warf ihm vor es sei "viel schwieriger mit ihm zu arbeiten als mit
jeder Frau." Ein eher beschämender und beleidigender Kommentar, welcher
ihm aber einen Einblick in die unkontrollierbare Natur von prämenstruellen
Stimmungsschwankungen für Frauen gab. Solche Launigkeit und Reizbarkeit ist
natürlich für den betroffenen Mann auch kein Spass, noch für seine
Untergebenen, Kollegen oder Familie. Und besonders dann nicht, wenn dies ganz
anders ist als sein bisheriger Charakter. Reduzierte
Libido - ein sehr beunruhigendes Symptom
für einen Mann und seine Partnerin oder Partner, wenn er eine hat. Die
Reduzierung setzt graduell ein über Monate oder Jahre hinweg, und betrifft die
gesamte Sexualität eines Mannes. Einer der Männer, mit denen ich sprach,
meinte, er begriff, dass er ein Problem hatte als er sich dachte "es ist
mir wurscht ob ich jemals wieder Sex habe oder nicht." Männer sprechen von
der Abwesenheit von sexuellen Gedanken, Gefühlen oder Tätigkeiten ohne
Fantasien oder sexueller Erregbarkeit. Ein Mann meinte, dass er noch immer
Frauen abschätzend ansah, aber es war als könnte er sich nicht mehr daran
erinnern warum er sie ansah - er konnte ihre Schöhnheit in einer distanzierten
und asexuellen Art bewundern, aber es gab für ihn dabei kein Gefühl von Lust
oder Sexualität . Reduzierte
Potenz und/oder Penisgrösse - reduzierte
Potenz bedeutet eine reduzierte Fähigkeit eine Erektion zu bekommen oder zu
erhalten. Erektionen sind für Männer einfach sehr signifikant. Sie
repräsentieren unsere Gesundheit und Männlichkeit - und wir nehmen sie
meistens für selbstverständlich. Es ist ein gutes Gefühl mit einer
morgentlichen Erektion aufzuwachen, sie gibt einen ein Gefühl von Stolz und
eine Bestätigung der eigenen Fruchtbarkeit und sexuellen Leistungsfähigkeit.
Was bedeutet es nun, wenn die morgentlichen Erektionen ausbleiben? Und was wenn
keine Erektionen während der Nacht auftreten? Dies ist ein klassischer
Unterscheidungsest für verschiedene Arten von Impotenz - falls die nächtlichen
Erektionen auftreten, dann ist Impotenz zu anderen Zeiten psychologisch. Aber
ein Mann, der überhaupt keine Erektionen mehr hat, fühlt sich oft als kein
richtiger Mann mehr auf einer sehr fundamentalen Ebene. Schlimmer vielleicht ist
es für den Mann bei dem eine reduzierte Penisgrösse vorliegt, besonders wenn
eregiert, da dies oft als ein Schlag gegen sich selbst angesehen wird. Verminderte
Kraft und Volumen der Ejakulation - was
wirklich selbsterklärend ist. Beide vermindern die sexuelle Lust eines Mannes
und sein Gefühl der Männlichkeit. Die Ursache liegt in der Schwächung der
Muskeln des Ejakulationsmechanismuses, welche eine hohe Konzentration an
Testosteronrezeptoren aufweisen. Schweissausbrüche,
Errötungen und Schwitzen - eine Rötung
des Gesichts und des Halses kann zu einem sehr grossen Problem werden, da sie
die sichtbaren Teile des Körpers betrifft, und dadurch Signale über einen
möglichen internen emotionalen Zustand gesendet werden können, die einfach
nicht stimmen. Die nächtlichen Schweissausbrüche können einen Mann und sein
Bett so feucht hinterlassen, dass die Wäsche jeden Tag erneuert werden muss. Gliederschmerzen
- ein Problem das ich aus meiner eignen Erfahrung heraus kenne. Am Morgen aus
dem Bett zu kommen wird zu einer Herausforderung und auch die ersten
schlurfenden Schritte sind ein Problem. Mein Rücken schmerzte ziemlich, was
seltsam ist nach einer nächtlichen Rastperiode (nicht, dass die Nächte
wirklich erfrischend waren) und ich hatte diffuse und unspezifische
Gliederschmerzen. Zu dieser Zeit wollte ich damit nicht zum Arzt gehen, da ich
mir dachte ich würde wie ein Hypochonder erscheinen, und, in einer, wie ich mir
dachte männlichen Weise, schob ich das Problem zur Seite. Keine, wie sich
heraustellte, intelligente Lösung. Es gibt natürlich keine Garantie, dass mein
Praktischer Arzt die Symptome für das erkannt hätte was sie waren, aber
zumindestens hätte ich durch einen Arztbesuch eine grössere Chance gehabt
früher über meine Kondition herauszufinden als ich schliesslich tat. Verschlechterung
der Knochen - in fortgeschrittenen oder
langandauernden Fällen von Testosterondefizienz kann es zu Osteoporose kommen.
Die Konsequenzen davon können offensichtlich für einen älteren Mann sehr
schwerwiegend sein. Haut
und Haare - Die trockene und faltige Haut,
welche sich in einem Mann in der Andropause entwickeln kann, kommt durch die
Verminderung der Feuchtigkeit in seinen Hautdrüsen zustande, welche
normalerweise vom Testosteron in seinem Blut dazu stimuliert werden würden
essentielle Öle, die für die Gesunderhaltung seiner Haut wichtig sind, zu
erzeugen. Der Mann, dessen Geschichte am Anfang dieser Seite wieder gegeben
worden ist, meinte, dass trockene Haut und Schuppen die ersten Symptome seiner
Andropause waren. Kreislaufprobleme
- Testosteron scheint auch den Kreislauf in den Körperextremitäten zu fördern.
Und es gibt wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Testosteron gut für
das Herz ist. Es besteht eine verminderte Rate an Herzinfarkten in der
männlichen Population mit höheren Testosteronwerten als bei Männern mit einer
Testosterondefizienz. Ich weiss, dass dies alles sehr kontroversiell ist. Ich habe nicht versucht alle Beweise für das Bestehen einer Andropause zu zitieren, da du dir das auch in meinem Quellenmaterial anschauen kannst. Und vielleicht bist du dadurch auch noch am überlegen, ob die Andropause echt ist.
Gibts
die Andropause nun wirklich? Tja, es stimmt, dass es zwei
verschiedene Ansichten gibt. Eine ist fest von der Existenz der Andropause überzeugt,
die andere ist von der Nichtexistenz fest überzeugt. Zum Beispiel: London --3. September 1997 -- Die
Symptome der sogenannten Andropause können sehr leicht durch Stress erklärt
werden und nicht nur durch eine Testosterondefizienz, meinen Ärzte vom
Urologischen Institute in Bristol im Postgraduate Medical Journal. Es mag zur
Zeit in Mode sein Männern während der Andropause Hormone zu geben, schreiben
Drs Gingell und Burns-Cox, aber es gibt keine schlüssigen Beweise, dass diese
Behandlung ihre Symptome lindert und sie könnte in manchen Fällen sogar gefährlich
sein….Obwohl der Begriff der Andropause eine gewisse Glaubhaftigkeit aufweist
da er einen Mangel an Hormonen impliziert durch das Altern der Sexualorgane,
parallel zum Prozess der weiblichen Menopause, sprechen sich die Authoren dafür
aus, dass es keinen ähnlichen Prozess in Männern gibt. Einige ältere Männer
haben denselben Hormonspiegel wie jüngere Männer. Die breitgefächerten und
schlecht definierten Symptome, welche bei Männern im mittleren Alter während
der Menopause auftreten sollen - Erschöpfung, Depression, Reizbarkeit,
verminderter Sextrieb und Impotenz - kommen zu häufig auch in Männern mit
hohen Testosteronwerten vor. Das Vorkommen von Erektionsstöhrungen häuft sich
im Alter, und es ist sehr verlockend dies mit der relativen Abnahme der
Testosteronwerte im Alter zu korrelieren…"Anders als die bewiesenen
Vorteile einer Hormonersatztheraphie bei Frauen, sind die Effekte einer
Testosteronersatztheraphie in Männern zweideutig," meinen die Authoren.
"Sie mag den Sexualtrieb des Patienten anregen, selten aber zum vom
Patienten gewünschten Grad. Es gibt keine bewiesenen Einfluss auf erektile
Dysfunktionen und andere günstige Auswirkungen auf die Hämopoiesis (Blutbildung),
Knochenstoffwechsel, Lipide und Fibrinolyse (Blutkoagulation) müssen erst
bewiesen werden." (Zitiert im Doctor's
Guide E-mail Ausgabe) Können wir uns darauf nun einen
Reim machen? Es gibt viele mögliche Antworten, warum sie dies schreiben, von
der Zurückhaltung der medizinischen Wissenschaft wenn es um neue Ideen geht, zu
den negativen Effekten von Quacksalbern auf die heutigen Meinungen. Oder die
Ansicht, dass androgene Hormone gefährlich sind, da sie oft von Bodybuildern
missbraucht werden. Eine der alten Präparationen von Testosteron (Methyl
Testosteron), welches in Europa verboten worden ist, ist toxisch für die Leber,
und auch dies könnte eine Auswirkung auf die Idee haben, dass man Männern mit
einem niedrigen Testosteronspiegel nicht auf eine Hormonersatztherphie
setzensollte. Es könnte auch sein, dass eine persönliche Erfahrung, oder
Kontakt mit Patienten, die von einer Behandlung profitiert haben, einen Arzt
eher akzeptieren lassen, dass die Andropause eine Realität ist und korregiert
werden kann. Gegen die dargelegte Position im obigen Artikel sprechen sich die
Beweise aus, die in der medizinischen Fachliteratur nach 1944 angesammelt worden
sind. In diesem Jahr erschien die erste Studie im Journal of the American Medical Association (1944; 126(8): 472-477). Dr. Carl Heller und Dr. Gordon
Myers studierten 38 Männer im mittleren Alter, die alle eine Bandbreite an
Symptomen aufwiesen wie Reizbarkeit, Depression, Weinkrämpfe,
Selbstmordgedanken, Schweissausbrüche, Herzklopfen, erhöhter Puls, Schwäche,
Muskelschmerzen, verminderte Libido und verkleinerte Erektionen. Nicht alle Männer
hatten einen möglichen Mangel an Testosteron, aber allen wurde trotzdem ein
Ersatz mittels einer Injektion verabreicht. Die Kontrollgruppe, welche keine
Symptome zeigte, erhielt dieselben Injektionen. Das Resultat war folgendes: 85%
der Männer, welche eine Kombination von sexuellen Stöhrungen und niedrigen
Testosteronwerten aufwiesen, wurden durch die Injektionen "geheilt"
und ihre Symptome verschwanden oder waren vermindert. Es gibt natürlich auch
Anzeichen dafür, dass zumindestens ein Teil der sexuellen Dysfunktionen nicht
durch einen Mangel an Testosteron hervorgerufen werden, sondern dass auch andere
Gründe bestehen: Angst ist ein der weiteren wichtigen Faktoren welche
sexuelllen Stöhrungen zu Grunde liegen können. Manchmal können
Kreislaufprobleme erektile Dysfunktionen oder Impotenz hervorrufen. Allerdings
war dies die erste Studie, welche eine Verbindung aufzeigte zwischen einem
niedrigen Testosteronspiegel und den breitgefächerten Symptomen der Andropause.
Dies führte allerdings nicht zu einem grossen Durchbruch in der medizinischen
Wissenschaft oder den Behandlungsmöglichkeiten, und die Entwicklung einer
Testosteronersatztheraphie blieb das Steckenpferd einiger spezialisierter Ärzte
über lange Zeit hin. Vielleicht, wie der obige Artikel zeigt, ist dies auch
heute noch der Fall. Falls du mehr über die Beweise für die Realität der
Andropause lesen willst, gibt es mehr dazu in den Büchern, welche ich am Ende
dieser Seite zitieren werde.
Neue
Fakten über Testosteronspiegel und Alter In den späten Teenager Jahren
weisen Knaben normalerweise den höchsten Testosteronspiegel in ihrem ganzen
Leben auf - zwischen 800 und 1200 Nanogramms per Deciliter (ng/dl) Blut. Diese
Werte werden über die nächsten 10 oder 20 Jahre hinweg erhalten, wonach sie
sich mit einer ungefähren Rate von 1% pro Jahr für den absoluten
Testosteronspiegel, und mit 1.2% pro Jahr für den freien Testosteronspiegel (Erklärung
weiter unten) veringern. Allerdings sind die Werte zwischen Individuen so
verschieden, dass die oben genannten Werte nur einen allgemeinen Durchschnitt
darstellen können. Wie Dr. Eugene Shippen in seinem Buch The
Testosterone Syndrome betont, ist die Rate der Abnahme des Testosterons
individuell sehr unterschiedlich und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Einige Männer gehen schon mit 40 Jahren in die Andropause und ihre
Testosteronwerte liegen bei nur 200 - 300ng/dl wenn analysiert. Andere Männer
weisen mit 70 Jahren noch immer Werte von 800ng/dl auf. Dies kann einer der Gründe
sein, warum ein Testosteronmangelsyndrom kein wirklich anerkanntes medizinisches
Syndrom ist. Die Logik besagt, dass wenn es einige Männer mit den Symptomen der
Andropause gibt, deren Testosteronspigel hoch ist, dann kann es keine Verbindung
zwischen der Andropause und dem Testosteronspiegel geben? Leider ist alles nicht
so einfach. (Noch so als Zusatz, die
Einheiten in denen die Testosteronwerte gemessen werden sind in Europa anders
als die hier zitierten amerikanischen, und können nicht direkt verglichen
werden. Die europäische Einheit sind Nanomol per Liter, oder nmol/l. Um die
amerikanischen Einheiten in die europäischen umzuwandeln, musst du die
amerikanischen mit 28.57 dividieren.)
Die
Signifikanz von freiem Testosteron Die absoluten Testosteronwerte im
Blut eines Mannes repräsentieren allerdings nicht das Hormon, dass auf den Körper
einwirken kann. Die grössere Menge des Testosterons im Blut ist an Proteine
gebunden, und normalerweise sind nur ungefähr 2% frei um von Zellen assimiliert
zu werden. Das signifikanteste Protein, dass sich an das Testosteron bindet wird
Sex Hormone Binding Globulin (SHBG) genannt, ein Protein, dessen Menge mit dem
Alter zunimmt. Je mehr SHBG im Blut eines Mannes, desto weniger Testosteron kann
wirklich auf die Zellen einwirken. Dr Malcolm Carruthers betont die Bedeutung
des, was er Free Androgen Index oder FAI nennt, was den Wert des Testosterons im
Blut, dividiert durch SHBG und multipliziert mit 100 darstellt. Wenn der FAI
unter 50% fällt erscheinen oftmals die Symptome der Andropause. Offensichtlich
wird entweder eine Verminderung des absoluten Testosperonspiegels oder eine
Zunahme an SHGB denselben Effekt mit sich bringen - ein Mann wird dadurch des
Hormons beraubt, dass ihn zu einem Mann macht und als solchen erhält.
Die
Ursachen von niedrigen Testosteron oder FAI Werten Erstens, und im einfachsten Fall,
besitzt ein Mann nur eine niedrige Testosteronproduktion. Es gibt zwei Formen
von Testosteronmangel, welche von den Medizinern als primärer Hypogonadismus
und sekundärer Hypogonadismus bezeichnet werden. In beiden Fällen produzieren
Männer mit Hypogonadismus weniger Testosteron als normal; trotz der
Unterteilung in primäre und sekundäre Fälle beziehen sich beide auf ein
Versagen der Testikel, aus welchem Grund auch immer, im Gegensatz zu einem
Versagen weiter oben im hierarchischen Hormonsystem, welches darin resultieren
würde,
dass die Gonaden hormonell abgeschaltet werden. Die Mediziner haben noch kein
klares Verständnis darüber, warum die Testosteronproduktion nachlässt, wenn
ein Mann älter wird. Allerdings könnte es etwas mit der Kontrolle der Testikel
durch die Hypophyse zu tun haben. Diese Drüse produziert zwei Hormone, LH und
FSH, welche auf die Hoden einwirken und sie dazu stimulieren Testosteron und
Spermien zu produzieren. In manchen Fällen erscheint es als ob die
Empfindlichkeit der Testikel zu diesen chemischen Botenstoffen mit dem Alter
abnimmt, und der ganze Mechanismus der Hormonproduktion weniger effizient wird.
In anderen Fällen sieht es so aus als ob die Testikel reagieren würden, wenn
stimuliert, der chemische Botenstoff vom Gehirn aber nicht mehr effektiv
funktioniert. Jeder, der das männliche Hormonsystem in genauem
wissenschaftlichen Detail studieren möchte, findet eine vollständige
Beschreibung in einer eher sehr technischen Art und Weise im Buch Testosterone,
welches ich weiter unten anführe. Du wirst allerdings wissenschaftliches
Training brauchen um es zu lesen (nicht zu schweigen von einem fanatischen
Interesse für das Thema!) Zweitens gitb es eine
kompliziertere Kondition, welche darin resultiert, dass ein Mann in der
Andropause einige oder alle der oben beschriebenen Symptome erlebt. Falls sein
Hormonspiegel allerdings getestet wird, wird selbiger als physiologisch normal
herausgefunden. Diese Tatsache mag einges zum Skeptizismus beigetragen haben,
dass das Verschreiben von Testosteron an Männer von geringem Nutzen ist, besonders
der oft vertretene Standpunkt, dass Testosteron von nur geringem Nutzen ist für
Männer mit erektilen Dysfunktionen oder Impotenz. Dies ist allerdings ein
schwerwiegender Fehler der Ärzte, die die Umstände nicht wirklich verstehen
und ein kurzer Besuch zu einer der Selbsthilfegruppen am Internet zum Thema
Hormonersatztherapie wird zeigen, dass die Patienten selbst sich ihrer Probleme,
die sie durch machen, oft äusserst bewusst sind und die technischen Details
ihrer Kondition oft sehr viel besser verstehen als ihre Ärzte. Ein weiterer
Grund einen Experten auf diesem Gebiet aufzusuchen, entweder einen Andrologen (Spezialist
über männliche Probleme) oder zumindestens einen Endokrinologen (Spezialist über
Hormone) und nicht einen Urologen (der ungefähr das Equivalent zu einem Gynäkologen
für Frauen ist) wie das so oft vorkommt. Diese kompliziertere Version der
Andropause ist mit einer gestörten hormonellen Balance verbunden, welche durch
einen Überschuss an Östrogenen im hormonellen System eines Mannes
hervorgerufen wird. Östrogen oder genauer Östradiol ist ein lebenswichtiger
Bestandteil der männlichen Physiologie und wird in den Zellen des Körpers
eines Mannes aus Testosteron hergestellt. Allerdings, trotz seiner wichtigen
Funktion in der männlichen Physiologie, kann es leider auch an den zellulären
Rezeptoren für Testosteron sitzen und dadurch die Wirkungskraft des
Testosterons blockieren. Es besteht ein sehr feines Gleichgewicht für den
richtigen Östradiol Spiegel in einem Mann, falls er zu hoch ansteigt bringt
dies schwerwiegende Probleme mit sich, da egal wie hoch sein Testosteronspiegel
ist, die Effekte von zu hohem Östradiol fast alle sehr negativ sein werden. Dr.
Eugene Shippen bespricht dieses Thema sehr genau in seinem Buch The
Testosterone Syndrome. Er meint weiters, dass ein Mann mit sehr hohen Östradiolwerten
ausserdem mehr SHBG Hormon produziert, wodurch die Menge an freiem, ungebundenem
Testosteron noch weiter abnimmt. Der Schluss zu dem er kommt ist folgender:
Bestimmte Methoden einer Testosteronersatztherapie fördern den Metabolismus von
Testosteron zu Östradiol so gut, dass das Verhältnis zwischen Testosteron und
Östradiol total aus dem Gleichgewicht kommt, und der Mann durch die Behandlung
praktisch sterilisiert wird. Er führt weiters in seinem Buch Testosterone
(Seite 58, zweite Edition) an, dass, wenn ein Mann von vornherein physiologisch
weniger sensitive ist zu Testosteron (eine nicht seltene Kondition - für mehr
Information über Androgen Insensitivität schau dir die Seite über Hypospadie
an), ist es wahrscheinlich, dass er mehr Testosteron in Östradiol umwandelt und
dadurch das Problem noch verschlimmert wird. Was ist nun aber die Moral von
dieser ganzen Geschichte, magst du dich fragen? Um es kurz zu sagen: Für die
Behandlung der Andropause brauchst du einen Experten (oder Expertin), jemand der
wirklich weiss was er (oder sie) tut und der auch die weniger augenscheinlichen
Aspekte der hormonellen Physiologie, wie die Werte an LH, FSH und Östradiol im
System eines Mannes testen kann. Und die daraus resultierenden möglichen
Behandlungsmethoden werden unterschiedliche Effizienzen aufweisen.
Testosteronersatztherapie Ich möchte nochmals betonen,
dass ich glaube, dass eine signifikante Anzahl an Männern von einer
Testosteronersatztherapie profitieren würden, und dass die Symptome der
Andropause und im besonderen Impotenz, durch eine Gabe von Testosteron behandelt
werden können. Ich habe oben angedeutet, dass es viele Ärzte nicht so sehen würden:
Die gängige Meinung scheint zu sein, dass Testosteron nicht hilft die sexuellen
Funktionen wiederherzustellen. Allerdings möchte ich nochmals vervorstreichen,
hoffentlich ohne die Geduld des Lesers zu sehr zu beanspruchen, dass, wenn man
hinter diesen oberflächlichen Standpunkt schaut und die wissenschaftlichen
Fakten abwägt, im besonderen die Rolle von SHBG und Östradiol in der männlichen
Physiologie, man sehen kann, dass das Problem nicht so einfach ist. Und es mag
schwer sein, wenn du deinen Arzt davon überzeugen willst! Ich weiss von Männern,
die sich sehr schlecht gefühlt haben, müde und depressiv waren, und deren
Libido einfach verschwunden ist und die ihren Arzt dazu übereden konnten ihren
Testosteronwert zu testen. Und die Ärzte meinten, dass die niedrigen Werte noch
immer in der Bandbreite des Normalen liegen und die ihre Symptome einfach nicht
ernst genommen haben. Abgesehen von der Tragödie der
ganzen Sache, und der Verzweiflung die die Männer in dieser Position
wahrscheinlich fühlen werden, bin ich überwältigt von der Arroganz so vieler
Ärzte, die ihren Patienten einfach nicht zuhören. Wenn konfrontiert mit einem
Patienten auf der einen Seite, der sich darüber beschwert, dass die Existenz
seiner Männlichkeit total verschwunden ist, und den Tests auf der anderen Seite,
auf die man die Bezeichnung 'normal' anhängen kann verglichen mit
Referenzwerten, so ignorieren Ärzte nur all zu oft den Patienten und
entscheiden sich für standardisierte Werte. Sie tun dies zumindestens dann,
wann sie nicht speziell für männliche Probleme ausgebildet worden sind und
sich deren bewusst sind. Es ist daher ungemein wichtig jemanden zu finden, der
weiss was er tut. Dies ist vielleicht einfacher gesagt als getan, du kannst aber
einen Anfang machen indem du dir die Bücher durchliesst, die ich aufgelistet
habe, und dann das Internet durchsuchst nach Stichworten wie
"Andropause", "Testosteron", "männliche
Menopause", "Hormonersatz", und "Impotenz". Ein weiterer Faktor ist, dass die
Menge an Testosteron, die einen Mann als solchen funktionieren lässt, zwischen
Individuen sehr unterschiedlich sein kann. Eine normale Bandbreite kann als
folgend angenommen werden Testosteron: 13 - 40 nmol/l
oder 370 - 1100 ng/dl Östrodiol: 55 -165 pmol/l
oder 10 - 30 ng/dl Das Wichtige über diese Zahlen
ist, diese sie eine sehr weite Bandbreite des "Normalen" repräsentieren
und es erscheint intuitiv als richtig, dass eine Aussage über den hormonellen
Zustand eines Mannes anhand von absoluten Hormonwerten im Blut nicht unbedingt
zu den richtigen Rückschlüssen führt. Mit einem Wort, der Arzt muss sich
selbst ein Urteil darüber bilden, was für jeden einzelnen Patienten gut ist. Zusätzlich
muss ich noch sagen, dass nicht alle Fälle von Impotenz auf zu niedrigen
Hormonwerten beruhen, eine Tatsache über die ich mehr Information weiter unten
anführen werde. Dort werde ich auch die Verbindung von Androgenwerten und
Impotenz besprechen. Eine Hormonersatztherapie für Männer
mit einem niedrigen Testosteronspiegel ist sehr kompliziert - ein weiterer Grund
einen Spezialisten aufzusuchen. Es gibt verschiedene Wege um an das Problem
heranzugehen: Injektionen, Cremen, implantierte Tabletten, orale Präperationen,
und die neuerste Methode, Pflaster, die man auf die Haut kleben kann. Das
Verschreiben von oralem Testosteron war eher kontroversiell in der Vergangenheit
und hat diesem Gebiet vielleicht sogar Schaden zugefügt. Das Präperat, welches
in Amerika verwendet worden war, Methyltestosteron, kann die Leber schädigen
und wurde in Europa richtigerweise verboten. Allerdings sind moderne Präperationen
von Testosteronesthern sicher und haben keinen Effekt auf die Leber (Falls du
dich noch an deine Chemiestunden in der Schule erinnern kannst, weisst du
vielleicht noch was ein Esther ist. Falls nicht, denk an eine einfache chemische
Verbindung, die der Körper umwandeln kann in aktives Testosteron). Es gibt zwei verschiedene orale
Komponenten: Die erste ist Testosteron-Undekanoat, die zweite ist ein milderes
Androgen, Mesterolon. Diese werden unter verschiedenen Markennamen verkauft,
Restandol und Andriol (für das Undekanoat), und Proviron (für Mesterolon). Als
eher milde Behandlungsarten könnten dies die ersten Medikamente sein, die ein
Mann mit einem Testosteronmangel erhält. Wie effektiv sind sie? Die generelle
Meinung der Mitglieder der Internet Newsgruppe
"alt.support.impotence", und ich spreche hier auch nur meine eigene
Meinung aus, scheint "Variabel" zu sein. Der Grund dafür liegt im
schnellen Metabolismus des Hormons in der Leber. Testosteron Undekanoat verlässt
sich auf die Absorption in den Körper durch die fettigen Produkte der Verdauung
ins Lymphsystem. Wenn du es einnimmst, kannst du fühlen, wie es wirkt, mit
sexuellen Gedanken und vielleicht einer Erektion, aber du kannst auch zusehen
wie der Effekt nach ein paar Stunden wieder abnimmt. Es wird sehr schnell aus
dem Körper entfernt. Dies bedeutet, dass wiederholte Dosen über einen Tag
hinweg notwenig sind, was sehr ungelegen sein kann, abgesehen von den Kosten und
in manchen Fällen Magenbeschwerden durch das Öl, indem das Testosteron
transportiert wird. Der nächste Schritt in der
Behandlung kann die klassische Anwendung von lang anwirkenden Injektionen (zB.:
eine, zwei oder drei Wochen lang anhaltend) von Testosteronesthern in einem
fettigen Trägeröl in den Gesässmuskel sein. Es sind verschiedene Präperationen
erhältlich die unterschiedlich lange anhalten. Sie alle arbeiten auf demselben
Prinzip - sie werden zu Testosteron metabolisiert am Ort der Injektion. Das
Problem, das oft mit diesen Präperateneinhergeht, ist ,dass es einen
unmittelbaren postiven Effekt gibt nach der Injektion und der Hormonspiegel über
einem 'Normalwert' liegt wodurch der Patient mehr Energie, bessere Laune, und
Libido erhält. Allerdings nimmt der Hormonspiegel langsam ab und fällt unter
einen 'normalen' Wert, wodurch der Mann ein paar Tage reizbar, launisch und
asexuell wird vor der nächsten Injektion. Diese Schwankungen können ein
grosses Problem für Männer auf diesem Regime werden. Andererseits glaube ich,
es ist nur fair auch die postiven Seiten dieser Behandlungsweise hervorzuheben:
Es ist billig, einfach anwendbar (es kann sogar vom Patienten selbst angewandt
werden) und es ist effektiv. Ein Mann, der eine injizierbare Präperation
verschiedener Testosteronesther verwendete, meinte zu mir, er war sehr glücklich
mit seiner Situation. Er meinte, er war sexier und fitter mit 56Jahren als mit
18, und gab damit an, dass er jede Woche soviel Sex haben konnte wie er wollte.
Andere Männer berichten, dass sie es geschafft haben mit den veränderlichen
Launen besser umzugehen indem sie kleinere Mengen selbst injizieren, vielleicht
wöchentlich, anstatt alle zwei Wochen. Ich möchte hier keine medizinischen
Ratschläge geben, es erscheint mir aber doch so, dass es möglich ist mit etwas
Experimentation und einem cooperativen Endokrinologen eine Behandlungsstrategie
zu finden, welche halbwegs gut arbeitet. Ich glaube es ist ausserdem
wichtig zu betonen, dass es für mich den Anschein hat als wäre eine
Testosteronersatztherapie nur selten die perfekte Behandlung für ein komplexes
Problem. Es wäre wohl verwunderlich, wenn dem so wäre, da die Komplexität des
menschlichen Hormonsystems aussergewöhnlich ist. Durch die Zugabe von
Testosteron in einem konstanten Spiegel durch eine Hormonersatztherapie wird die
Produktion der hodenstimulierenden Hormone LH und FSH abschaltet.Die Konsequenz
davon ist, dass du vielleicht keine Spermien mehr produzieren wirst (obwohl
dieser Effekt völlig reversibel ist!) und deine Hoden vielleicht ein wenig
schrumpfen werden (bis zu einem Viertel). Ein Mann sagte zu mir, dass von all
den Veränderungen, die durch das Scheitern seines Hormonsystems und der
darauffolgenden Behandlung hervorgerufen worden waren, fand er als die
Schlimmste die Verkleinerung seiner Hoden. Er realisierte plötzlich was Frauen
durchmachen, wenn ihnen eine Brust abgenommen werden muss, oder die
Schwierigkeiten, die ein übergewichtiger Mensch mit seinem Körpergefühl haben
kann, den Grad an Angst, Depression und Launigkeit der dadurch hervorgerufen
werden kann. Es gibt einige neue Präperate
die in der Entwicklungsphase stecken - Testosteron Zyklodextrin und Testosteron
Bukiklat, sind nur zwei davon. Dies sind länger anwirkende Esther des
Testosterons. Es gab auch eine Untersuchung von injizierbaren Mikrokörnern von
reinem Testosteron, obwohl ich hoffentlich richtig liege mit der Ansicht, dass
diese Forschungen nicht sehr weit kamen. Das Ziel ist natürlich eine Behandlung
mit einer Hormonersatztherapie zu finden, welche möglichst gleichmässige
Effekte erzielt ohne Launigkeit und Schwankungen in Libido. Diese neuen
Komponenten werden es vielleicht auch ermöglichen die Zeiträume zwischen
Injektionen auszudehnen und dadurch die Behandlung für den Patienten
akzeptablerzu machen. Subdermale Implantate von reinen
Testosteronkristallen werden von einigen Experten bevorzugt. Interessanterweise
wurde diese Methode von jenen Ärzten untersucht und als sehr gut befunden,
welche die aktivsten Befürworter einer Testosteronersatztherapie sind. Die
Vorteile die sie aufzählen sind folgende: Einfachheit, lange Intervalle
zwischen Behandlungen (bis zu 6 Monaten), effizienter Hormonersatz mit stetigem
Hormonspiegel, Wiederherstellung der normalen Gefühlslage, Libido, Energie und
Motivation. Natürlich stellt man sich damit die Frage warum diese Methode nicht
weitreichender verwendet wird, wenn sie so gut ist, und diese Frage braucht eine
gut überlegte Antwort. Leider kann ich darauf keine gute Antwort geben. Einer
der Pioniere dieser Behandlungsmethode, Dr. Tiberius Reiter, scheint recht
ehrlich zu sein zum Grade von Respektlosigkeit mit dem medizinischen
Etablishment, was wohl weder seinem Ruf noch dem der Hormonersatztherapie sehr
viel Gutes eingebracht hat. Der nächtse Befürworter dieser Therapie, Dr.
Tvedgaard, ein dänischer Arzt scheint sogar noch weniger Respekt für die
medizinischen Konventionen aufgebracht zu haben in seinem Wunsch diese
Behandlungsmethode zu fördern. Falls du die ganze Geschichte haben willst, sie
ist in Dr. Malcolm Carruthers Buch, in dem er selbst sagt, dass seine
Erfahrungen den Versuch der Exitenz einer männlichen Menopause zu beweisen sehr
ähnlich zu denen der Pioniere in der Vergangenheit sind. Er meint, dass seine
Versuche diese Kondition zu besprechen mit irrationalem Verleugnen beantwortet
worden waren, besonders von Endokrinologen, welche wohl in Sachen Ruf am meisten
zu verlieren haben im Gegensatz zu Praktischen Ärzten, die wie Carruthers meint,
viel offener gegenüber der Idee einer männlichen Menopause waren. Aber was auch immer die
Geschichte einer Methode, wichtiger ist wohl ob sie wirkt oder nicht. Ich habe
das folgende Material vom Buch Testosterone
entnommen, und einige Kommentare aus einer wissenschaftlichen Perspektive zugefügt. Manchmal wird eine oder mehrere
Tabletten durch die Insertionsstelle wieder hinausgedrückt, dies kommt
allerdings nur sehr selten vor. Sie meinen, dass diese Methode angenehmer ist für
alle jene, die regelmässige Injektionen als unangenehm empfinden. Aus
medizinischen Sicht gesehen, meinen sie, dass "die Kügelchen sicherlich
besser waren in Bezug auf ihre klinischen Effekte von Stabilität und
Langzeitwirkung….viel einfacher…und einer Langzeittherapie entgegenkommend".
Tja, letztlich zahlst du dafür und du fällst die Entscheidungen, oder du möchtest
vielleicht, denn damit kann es Probleme geben. Erstens der beschränkte Zugang
zu dieser Methode. Und es ist leider auch nicht ganz billig, obwohl die genauen
Kosten auf deine lokale Krankenkasse ankommen. Falls du selbst dafür zahlst, so
sind die Kosten weniger als für orales Testosteron und ungefähr gleich mit
denen für Injektionen. Mein Ratschlag ist, dass du dir die Bücher in meiner
Leseliste besorgst und mehr darüber nachliest, und dich dann nach einem Arzt in
deiner Nähe umschaust, der anbietet was du willst. Es ist ohne Zweifel eine
Methode die es Wert ist in Betracht gezogen zu werden. Eine der letzten Entwicklungen im
Bereich der Hormonersatztherapie für Männer ist die Entwicklung eines
Pflasters. Eigentlich gibt es zwei verschiedene Arten von Pflastern, eines ist
dazu gedacht am Hodensack plaziert zu werden, das andere irgendwo auf der Haut
am Rücken, Arm, Bauch oder im Brustbereich (obwohl letzterer weniger effizient
ist in der Absorption des Testosterons als die anderen genannten Bereiche). Ich
führe weiter unten einge der Links zu den Informationswebseiten der Hersteller
der Pflaster an, die nicht für den Hodensack gedacht sind. Wiederum bietet das
Buch Testosterone einige Ratschläge
darüber an, ob diese wirklich helfen oder nicht. Die Pflaster gibts in zwei
verschiedenen Grössen und setzten 2.5 oder 5mg Testosteron in 24h frei. Im obig
genannten Buch meinen die Authoren, dass die Behandlungsmethode mit Pflastern
effektiv ist und den Testosteronspiegel zu normalen Werten anhebt in einer
relativ stetigen Art (60% in den ersten 12 Stunden, 40% in der zweiten Hälfte). Sie meinen ausserdem, dass je
nachdem wann das Pflaster angebracht wird, es möglich ist, den normalen
Rhythmus der Testosteronproduktion im Körper nachzuahmen, welche am höchsten
ist in den frühen Morgenstunden. Die Pflaster waren augenscheinlich besser
dabei den Östradiolspiegel in den normalen Werten zu halten, verglichen mit den
injizierbaren Präperaten (Seite 401), was für Männer, die sensitiv sind zu Östradiol
oder eine hohe Umwandlungsraten besitzen, ein wichtiger Faktor für die
Effizienz der Behandlungsmethode ist. Die Authoren meinen, dass Hautpflaster
genauso effektiv wie Injektionen oder Implantate sind in der Wiederherstellung
der erektilen Funktion und meinen dass "diese Studien mit anderen übereinstimmen,
die zeigen, dass eine Androgen Therapie die erektile Funktion verbessert."
(Seite 405)
Viagra,
Impotenz und Hormonersatztherapie Der
folgende Absatz ist auch auf der Webseite über die männliche Sexualität
abgedruckt. Ich möchte
auch noch ein bisschen über Viagra sprechen (auch bekannt als Sildenafil), da
es klarerweise ein Medikament mit einem sehr grossen Potential für Männer mit
Erektionsstörungen darstellt. Die Viagrageschichte ist jetzt wohl schon recht
gut bekannt - es wurde als ein Medikament fürs Herz hergestellt, die
Testversuche ergaben allerdings bessere Ergebnisse im Liebesleben der Männer
als für ihre Herzen. Als die Pharmazeuten sich das genauer anschauten,
bemerkten sie, dass Viagra einen besonderen Effekt auf den Penis ausübt: Es
verlängert das Auftreten der Stickoxide im Penis, was wichtig ist, weil diese
chemischen Botenstoffe es bewirken, dass sich die Blutgefässe des Penises
erweitern und mehr Blut in den Penis fliesst. Dies bedeutet, dass eine härtere
und länger auftretendere Erektion ermöglicht wird. Das Medikament ist relativ
stark und hat einen Effekt auch auf andere Systeme im Körper, da das Enzym,
welches es blockiert und damit die Lebenszeit der Stickoxide verlängert, nicht
nur im Penis vorkommt. Dadurch kann es zu Nebenwirkungen kommen wie Kopfweh, ein
errötetes Gesicht und einen bläulichen Schimmer am Rande des Sehfeldes. Dies
Effekte sind, obwohl alarmierend, kein Problem. Allerdings würde ein Arzt wohl
eine Balance finden wollen zwischen einer effizienten physiologischen Dosis,
welche den Penis erhärtet, und einer Dosis, welche niedrig genug ist um die
unangenehmen Nebeneffekte so gering wie möglich zu machen. Eine
normale Vorgangsweise für den Arzt wäre es wohl eine geringe Probedosis von
vielleicht 25mg zu verschreiben (die Hälfte einer 50mg Tablette). Man würde
mit einer geringen Dosis starten und sich von dort aus nach oben arbeiten. Falls
vorher Ängste bestehen über den möglichen Erfolg des Geschlechtsverkehres, so
kann eine passende Dosis auch via Masturbation herausgefunden werden. Viagra,
sollte ich dazu auch noch sagen, ist keine Droge, die deine Libido steigern wird:
Es muss ein vorausgehender Sexualtrieb oder sexuelle Erregung vorhanden sein,
auch wenn keine Erektionen möglich sind. Für einige Männer mit
Libidoproblemen scheint eine Kombination von Viagra und Testosteron
Ersatztherapie von manchen Ärzten verschrieben zu werden, welche sich auf Störungen
des männlichen Reproduktionssystems spezialisiert haben. Du kannst mehr darüber
via das Gold Cross Medical Center Link auf meiner Andropause Webseite nachlesen. Ich möchte
betonen, dass jeder, der Viagra einnimmt oder daran denkt es einzunehmen, einen
Arzt aufsuchen sollte, der in Andrologie qualifiziert ist. Die Realität ist,
dass Viagra zur Zeit in Amerika on-line verkauft werden darf, und man Viagra
sehr einfach übers Netz bekommen kann. Falls du daran denkst dies zu tun, möchtest
du zumindestens von einem respektablen Händler kaufen. Klicke
hier,
falls du einen von mir empfohlenen Händler
kontaktieren willst. Bitte lese die Information des Händlers genau, besonders
darüber, welche andere Medikamente mit Viagra interagieren, und mit welchen es
nicht zusammen eingenommen werden sollte.
Die
Prostata und Hormonersatztherapie Ich
habe bis jetzt das controversielle Thema von Prostatakrebs nicht erwähnt,
welcher oftmals als Argument angeführt wird Männern keine Hormonersatztherapie
zu verabreichen. Wiedereinmal sind die Dinge nicht ganz so wie sie erscheinen.
Die allgemeine Idee ist, dass Testosteron Prostatakrebs stimuliert und, da die
Chancen von einer Erkrankung mit Prostatakrebs im Alter steigen, sollten ältere
Männer keine Testosterontherapie erhalten. Und es gibt einige Assoziationen von
verschiedenen Fakten, die diese Ansicht zu bestätigen scheinen, zum Beispiel,
dass Männer, die vor der Pubertät kastriert worden sind, nur sehr selten
Prostatakrebs entwickeln. Aber zu argumentieren, dass dies irgendetwas wirklich
beweist ist ziemlich irrational. Wenn
Männer älter werden vergrössert sich die Prostata häufig, was diverse
Probleme mit sich bringt, hauptsächlich aber eine Schwierigkeit mit dem
Urinieren oder die Notwendigkeit häufig zu urinieren. Ob die Prostata nun gutmütig
oder krebsartig wächst lässt sich mit einem Prostata spezifischen Antikörper
Bluttest (PSA Test) feststellen, der einiges über die Gesundheit dieses Organs
aussagen kann. Eine manuelle Untersuchung durch einen Arzt kann auch hilfreich
sein, was aber wahrscheinlich weniger angenehm für den Patienten ist. In seinem
Buch zählt Eugene Shippen mehrere Studien auf, die absolut keine Korrelation
zwischen Testosteronwerten und Prostatakrebs oder erhöhten PSA Werten fanden.
Viel interessanter ist die Tatsache, dass er herausfand, dass es eine
Korrelation zu geben scheint zwischen den Östrogenwerten im Blut eines Mannes
und der Wahrscheinlichkeit, dass er Prostatakrebs entwickelt. In einer Umkehrung
der gängigen Meinung, behauptet Dr. Shippen, dass es möglich sein kann, dass
eine Testosteronersatztherapie Prostatakrebs verhindern könnte. Und abgesehen
von den wissenschaftlichen Daten meint er aussderdem, das dies von Ärzten
intuitiv als richtig erkannt wird. Wenige der Patienten in Testosteronbehandlung
entwickeln Probleme mit der Prostata. Dies ist ein wichtiges Argument, obwohl
noch nicht wissenschaftlich bewiesen und ich glaube, dass eine
Testosterontheraphie keine Probleme für die Prostata mit sich bringt, im
Gegenteil, sie könnte diese sogar verhindern.
Impotenz,
ein Grund warum sie auftreten kann, und wie Hormone helfen könnten Bis
zu 3% an Männern im Alter von 40 Jahren könnten impotent sein. Das ist eine
schlimme Zahl und sie wird nicht besser als Männer älter werden. Im Alter von
70 oder mehr sind zumindestens 40% an Männern impotent. Warum ist das so? Um
einen möglichen Grund zu verstehen, müssen wir uns den Mechanismus der
Erektion genauer anschauen. Dr. Eugene Shipman beschreibt ihn sehr genau. Um
zusammenzufassen was er sagt: Zwei Muskel strecken sich nach vorne von dem
Knochen aus auf dem wir sitzen, um die Basis des Penises zu stützen und zu
verankern. Die Muskelfasern eines dieser Musekl, des Ischio
cavernosa, umgeben die Hohlräume des Penises, die Corporae
cavernosae, an deren Basis, und sind hauptsächlich für die Erweiterung der
Arterien und die Verengung der Venen während einer Erektion verantwortlich,
sodass weniger Blut abfliessen kann als zufliesst. In einem eregierten Penis
kommt fast 8 mal so viel Blut for wie in einem schlaffen Penis. Ein weiterer
Muskel im Penis nennt sich Bulbo cavernosa
und ist für die Erweiterung des Hohlraumes in der Eichel des Penises zuständig.
Er erlaubt es einem Mann seinen Penis nach oben zu zucken und ist für die Kraft
der Ejakulation und die lustvollen Gefühle derselben verantwortlich. Alle diese
Muskeln, und sogar die Nervenfasern im Genitalbereich, haben viel mehr
Testosteronrezeptoren als andere Gewebe im Körper. Und dies ist kein Zufall. Wie
Shippen betont, ist es das Testosteron, dass die Funktionalität der wichtigen
Muskeln im Genitalbereich erhält. Ohne den hormonellen Einfluss verkümmern die
Muskeln langsam und eine anhaltende volle Erektion wird unmöglich. Was noch
schlimmer ist, ist das eine Abnahme der Spannung im Ischio
cavernosa bedeutet, dass das Blut nicht in den Kammern des Penises gehalten
werden kann, was "dem männlichen Ego genauso die Luft auslässt wie ein
Platter im Indianapolis 500 Rennen." Die
Tatsache, dass Testosteron für das Funktionieren der Sexualorgane eines Mannes
zuständig ist, wurde in Studien mit Ratten bewiesen. Wenn männliche Ratten
kastriert werden, degenerieren die Muskelfasern in den genitalen Muskeln sehr
schnell, und selbst die Nervenendigungen hören auf Signale korrekt zu übertragen.
Die Ratte verliert, was nicht sehr erstaunlich ist, langsam sein Interesse an
Sex und die Fähigkeit eine Erektion zu bekommen. Und natürlich regenerieren
sich die Muskeln und Nervenfasern in der Ratte, wenn Testosteron gegeben wird,
und ihre sexuelle Funktionsfähigkeit wird zu fast 100% wiederhergestellt.
Obwohl wir Menschen uns in vielen Aspekten von Ratten unterscheiden, so scheinen
wir doch in Hinsicht auf unsere Physiologie viele Gemeinsamkeiten zu haben. Shippen
meint, dass hormonelle Lösungen zu erektilen Dysfunktionen in der Mehrheit der
Fälle helfen können, obwohl er zugibt, dass nicht alle Männer ihre erektile
Funktionsfähigkeit durch eine Hormonbehandlung zurückbekommen. Er betont, dass
viele Dinge das Kreislaufsystem des Penises beschädigen können: Alkohol,
Rauchen, fettige Ablagerungen in den Arterien, und die Wirkungen von
verschiedenen Medikamenten können alle das Funktionieren des Blutgefässystems
im Penis stören. Die Messung des Blutdruckes ist sogar einer der Tests für
richtiges Funktionieren. Falls der Blutdruck im Penis eines Mannes nicht
derselbe ist wie in seinem Arm, dann bedeutet dies, dass es zu einem permanenten
Schaden im Gefässystems des Penis gekommen ist, was die Chancen drastisch
verschlechtert, dass die sexuelle Funktionsfähigkeit wiederhergestellt werden
kann. Shippen meint ausserdem, dass Östrogen, oder genauer Östrodiol, genauso
ein Feind der Testosteronrezeptoren im Genitalbereich ist, wie anderswo im Körper.
Weiters kann die volle Wiederherstellung der Sexualfunktion ein wenig dauern, da
die Muskeln und Nervenfasern Zeit brauchen um sich wieder zu regenerieren und
funktionsfähig zu werden. In manchen Fällen mag dies bis zu einem Jahr lang
dauern, aber er betont, dass in der Mehrheit seiner Patienten die Sexualfunktion
wiederhergestellt wird. Shippen
bringt ein weiteres Argument, welches seine Ansicht bestätigt. Zum Beispiel,
die ungemeine Wichtigkeit eines adequaten Testosteronspiegels für einen sexuell
aktiven Mann kann durch die Raffiniertheit der Effekte illustriert werden,
welche bis ins biochemische Detail gehen: Testosteron im Penis scheint die
produktion von Stickoxiden zu fördern. Stickoxide wirken als neurochemische
Botenstoffe, welche die Nerven stimulieren und eine Erweiterung der Blutgefässe,
dadurch eine Erektion und die volle sexuelle Funktionsfähigkeit. Du
magst vielleicht von den Kegel Übungen gehört haben, welche Frauen empfohlen
werden, wenn sie eine Schwächung der Sphinktermuskeln der Blase und des Anuses
erfahren. Es wird dich vielleicht nicht überraschen zu erfahren, dass Männer
dieselben Muskeln besitzen, welche Levator
ani genannt werden, und dass durch regelmässige Kegelübungen in Männern
die sexuelle Funktionsfähigkeit verbessert werden kann. Es geht darum alle
Elemente des Systems zu stärken, sodass sie optimal arbeiten und die grösstmöglichen
sexuellen Lustgefühle erlauben. Falls
du daran interessiert bist die Idee einer Hormonersatztherapie weiter zu
verfolgen, rate ich dir, mehr über dieses Thema zu lesen (siehe Links weiter
unten). Du kannst dir auch die Webseite von Gold Cross Medical anschauen, um dir
selbst eine Meinung über die dargestellten Fragen zu machen. Falls du weiterhin
interessiert bist könntest du via Internet nach einem respektablen Arzt suchen,
oder die Mitglieder der alt.support.impotence Newsgruppe nach einem guten
Andrologen oder Endokrinologen in deinem Gebiet fragen. Falls du deinen
praktischen Arzt aufsuchst, kann es sein, dass er oder sie nicht genug über das
Gleichgewicht zwischen Östradiol und Testosteron weiss um gute Entscheidungen
zu fällen und dich lieber an einen Spezialisten weiterreicht. Es ist allerdings
nicht notwenig über einen praktischen Arzt zu gehen, wenn du einen Spezialisten
privat aufsuchen willst, was deinem normalen Arzt aber vielleicht nicht ganz
recht sein mag sollte er es herausfinden. Es
ist letztlich eine schwierige Entscheidung und es gibt keine einfache Antwort.
Ich rate dir aber, dass, wenn deine Testosteronwerte niedrig sein sollten, deine
sexuelle Energie abgenommen hat und du andere der oben beschriebenen Symptome
erlebst, du jedes Recht hast einen Spezialisten in diesem Gebiet aufzusuchen.
Wenn es um andere Gründe von Impotenz geht, wirst du wahrscheinlich die Hilfe
mehrerer Spezialisten benötigen, etwa eines Urologen. Fred's page of impotence
(Freds Seite über Impotenz) ist eine Enzyklopädie mit Information über
Impotenz und vielen Links zu anderen Themen. Viel Glück! Das Ende der
begonnenen Lesergeschichte Als
ich herausfand, dass mein Testosteronspiegel so niedrig war, erklärte sich
einiges von selbst. Aber mehr als alles andere erklärte es für mich, warum ich
die Essenz meiner Männlichkeit verloren hatte. Ich kann das nicht besser erklären,
weiss aber dass es mit mehr zu tun hat als nur sexuellem Verlangen. Ein Teil des
Verlusts des männlichen Hormons bedeutet einen Verlust deiner Identität als
Mann und nicht nur deines Sextriebes. Die erste Behandlung, die ich erhielt, war
orales Testosteron, welches einen unmittelbaren Effekt hatte. Ich hatte zum
ersten mal seit Wochen eine Erektion, als ich zur Arbeit fuhr. Das war seltsam
genug, aber ich bemerkte, dass noch etwas anderes zurückkam - mein Verlangen.
Ich kann gar nicht sagen wie fantastisch es war als ich einen Schub des alten
und vertrauten Gefühls bekam als ich in ein Geschäft ging und von einer Frau
mit einer kurvigen Figur bedient wurde und ihre Busen erregte sofort mein
Interesse (ich weiss, das mag oberflächlich klingen, aber es gibt nun mal kein
Entkommen von den fundamentalen Dingen die uns zu einem Mann machen!). Ich
kannte mit einem mal wieder das vertraute Gefühl von geilen Gedanken, die in
meinem Kopf herumspazierten, du weisst schon das alte Klichee, dass Männer jede
Minute an Sex denken, und es war mir eine echte Freude. Um die Wahrheit zu sagen,
ich fühlte mich wieder wie ein Mann. Ich
fand aber, dass die Effekte des oralen Präperates sehr kurzlebig waren, und ich
musste es mehrmals pro Tag einnehmen. Allerdings, wenn ich es am Abend nahm,
stellte es meine nächtlichen Erektionen wieder her und ich wachte in der Früh
wieder mit einer Errektion auf, was toll war: Bevor lag ich im Bett und fühle
nur eine komplette Abwesenheit einer Reaktion meines Penises auf Berührung oder
sexuelle Gedanken. Es überraschte mich wie schnell meine alte Gewohnheit des
Masturbierens zurückkam, und meine Ejakulationen waren um einiges stärker und
hielten über einige Kontraktionen hin an. Ich fand heraus, dass mit einer
Beschränkung meiner sexuellen Aktivität die Lustgefühle intensiver wurden und
das Volumen meines Ejakulats zunahm, was mir mehr Lust bereitete. Seit mein
Interesse in Sex zurückkam, veränderte sich auch mein Verhalten. Ich war viel
mehr motiviert und ging aus auf der Suche nach einer Freundin. Ich muss auch
sagen, dass ich um einiges motivierter war die Gesellschaft von Frauen
aufzusuchen, selbst wenn es nicht um meine sexuellen Chancen ging. Ich nehme an,
das Testosteron macht dein Gehirn darauf aufmerksam, dass immer eine Möglickeit
für Sex besteht…! Und überhaupt, wenn ich mit einer Partnerin zusammen war,
fand ich heraus, dass ich die Dinge viel langsamer anging und und ich reinen Körperkontakt,
Nähe und Küssen viel mehr genoss als vorher und es machte mir sehr viel Freude,
wenn sie vor mir einen Orgasmus hatte. Das ist wohl nicht ein direktes Resultat
des Hormons, denke ich, sondern mehr eine Veränderung in meiner Sexualität,
die durch den ganzen Prozess herbeigeführt wurde. Nach
einer Weile hatte ich allerdings genug davon 6 Tabletten pro Tag zu nehmen und
wechselte zu einer implantierten From von Testosteron über. Das Resultat ist
ziemlich gut: Es ist nicht, so glaube ich, ein vollständiger Ersatz für das
eigene Hormon, aber ziemlich nahe dran. Ich glaube, es ist besonders wichtig die
Dosis richtig hinzukriegen: Zu wenig und du hast noch immer einige der Symptome;
zu viel und ich glaube du verlierst einige der Vorteile - es scheint deinen
Sextrieb nicht über das Mass, dass du vorher hattest, zu steigern, und ich
hatte den Eindruck er wurde eher wieder weniger. Dies mag sogar stimmen, da wir
uns auch die Östradiolwerte anschauten, und die waren ziemlich hoch. Aber durch
eine Reduzierung der Implantate über 5 Monate hinweg löste sich auch dieses
Problem. Die anderen positiven Auswirkungen waren merkbar: Meine Depression
verschwand, mein Gewicht veringerte sich durch einen Verlust des Fettes an
meinem Bauch (obwohl ich zugeben muss, dass ich auch wieder mehr trainierte, und
so weiss ich nicht genau, ob dies der Effekt des Testosterons war oder nicht),
meine Gliederschmerzen und die Müdigkeit verschwanden. Und am wichtigsten davon
war mir wohl, dass meine Depression verschwand. Das war eine grosse
Erleichterung! Es verwundert mich wie sehr einem eine Depression die Perspektive
über das eigene Leben verzerren kann: Mit Testosteron erschienen mir dieselben
Dinge als so viel weniger problematisch zu sein, als ob ich als Person stärker
wäre. Letzlich wurde mir auch Viagra angeboten, und ich weiss dass einige Leute
es einnehmen, aber es war für mich nicht notwendig. Das mag daher kommen, dass
mein Cholesterolspiegel recht niedrig war und ich relativ fit bin. Wie auch
immer, ich fühle mich als hätte ich ein neues Leben vor mir. Und meine Haut
trocknet auch nicht mehr aus! Und
eine andere persönliche Antwort, die ich per e-mail erhielt, auf die obige
Information. Sehr
interessant. Ich hatte alle diese Symptome plus Probleme mit meinen Zähnen vor
ein paar Jahr. Hier ist, so glaube ich, was für mich die männliche Menopause
reversiert hat. DHEA
50mg L Arginine 5-7gramm täglich. Dies produziert das nötige Stickoxid. Andro
Teston von GVI Labor. 2-3 mal täglich, jede enthält Androstendione und
4-Androstendiol, der Vorläufer zum Testosteron. 100mg per Tbalette. DL
Phenylalanine 500mg um den Dopaminspiegel im Gehirn zu erhöhen, was die
Intensität des Orgasmuses steigert. Avena
Sativa 1 Woche alle 3 Monate einmal pro Tag um das gebundene Testosteron
freizusetzen. Ich bin fast 55, habe eine starke Ejakulation und ejakuliere 'in Strömen'. Es wäre mir fast peinlich, wenn ich nicht so furchtbar zufrieden damit wäre. Bevor ich dieses Regime begann war es sehr schwer für mich eine Erektion zu bekommen und wenn ich ejakulierte, tröpfelte ich nur so ein bisschen. Ich hatte nächtliche Schweissanfälle, nahm an Gewicht zu und meine Durchblutung in den Füssen war nicht besonders gut. Ich hatte aussderdem Rückenschmerzen jeden Morgen. Es ist mir eine rechte Freude jetzt wieder 1 m weit zu ejakulieren in starken Schüben. Ich bin kein Arzt, ich möchte nur meine Erfahrungen mit dem Älterwerden mit anderen teilen. Viagra half mir nicht, als ich es brauchte und jetzt brauche ich es nicht mehr. Ich glaube das Geheimnis ist das L Arginine, welches das Stickoxid produziert, ähnlich wie Viagra, um die Venen und Arterien zu vergrössern, damit das Blut dort hinkommt wo es für eine Erektion gebraucht wird. Das ist wie ein natürliches Viagra. Dies ist die Botschaft an alle meines Alters, die Hilfe gibt's in einer guten Pharmazie in Form von Zusatzstoffen zum Essen.
Links
Bücher - wärmstens empfohlen
Deutschsprachige Links www.andrologie.de www.medizinfo.com/endokrinologie www.selbsthilfe-forum.de/impotenz
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